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19.05.2012 - 05:16 Uhr

BMM 2009/10 - 2. Mannschaft, 7. Runde am 21.02.2010

von Frank Hoppe

SV Berolina Mitte 2        5,0 : 3,0 Treptower SV 1949
204 Alexander Bock    1944   1 : 0   102 Tobias Münch        1912
205 Peter Müller      1935   0 : 1   103 Thomas Mahling      2031
206 Michael Schilke   1907   ½ : ½   104 Rico Steffen        1897
207 Andreas Barwich   1905   1 : 0   106 Robert Münch        1815
208 Andreas Reiche    1896   ½ : ½   108 Frank Dreke         1946
209 Alfred Barwich    1817   0 : 1   201 Martin Minski       1988
304 Martin Windmüller 1810   1 : 0   202 Dietmar Böttcher    1734
312 Matthias Knybba   1875   1 : 0   205 Torsten Fleischmann 1814
6 Partien - ohne Müller, Al.Barwich; plus 1. Mannschaft
Pl. Mannschaft                   Sp MP  BP
 1. SF Nord-Ost Berlin            7 14  40,5
 2. TuS Makkabi Berlin            7 14  37,0
 3. VfB Hermsdorf                 7  9  30,5
 4. BSV 63 Chemie Weißensee       7  8  30,5
 5. SC Kreuzberg 3                7  8  29,5
 6. SV Berolina Mitte 2           7  6  29,0
 7. SF Berlin 1903 4              7  6  28,5
 8. SC Zitadelle Spandau 1977 2   7  3  18,5
 9. Treptower SV 1949             7  2  19,5
10. Rotation Pankow 4             7  0  16,5

Martin Gebigke
2. Mannschaft  

Glückwunsch der zweiten Mannschaft zu diesem wichtigen Erfolg! Damit ist der Klassenerhalt so gut wie gesichert, wenn wir mal davon ausgehen, das der Achte vielleicht nicht doch noch absteigen muß am Saisonende.

Frank Hoppe
Alexander Bock (stehend) analysiert seine Partie. Torsten Fleischmann schaut interessiert zu, Martin Gebigke macht Entspannungsübungen.  

Die Zweite mußte neben "Strohmann" Gerd Schönfeld auch auf Katja Sommaro und Ayush Batzaya verzichten. Die beiden Ersatzleute aus der Dritten, Martin Windmüller und Matthias Knybba, punkteten voll und legten den Grundstein für den Mannschaftssieg. Der "Senator" (Knybba) war nach monatelanger schachlicher Pause schierweg aus dem Häuschen. Immer wieder zeigte er auf sein Partieformular und die geniale Springerwanderung durch die gegnerischen Reihen. Das seine Einmann-Kavallerie dabei doch nicht so fehlerfrei zu Werke ging, zeigt die kurze Analyse der Partie am heimischen PC.

Geradezu unglaubliche Versehen gab es in der Partie zwischen Frank Dreke und Andreas Reiche. Für fünf Züge hatten die beiden noch je eine Minute bis zur Zeitkontrolle. Dreke zog mit seinem König auf für ihn tödliche Felder, doch "Scottie" ließ zweimal den ein- bzw. zweizügigen klaren Gewinn aus. Die von ihm gut gespielte Partie hätte gekrönt werden können. So wurde es nur Remis.

Martin Gebigke
Peter Müller hinten gegen Thomas Mahling, vorn Tobias Münch.  

Erstaunt war ich über die Anwesenheit von Alfred Barwich. Seine Frau war wenige Tage zuvor überraschend verstorben. Das hielt ihn nicht davon ab, am Mittwoch auch noch die letzte Runde bei der Seniorenmeisterschaft zu spielen und sogar zu gewinnen.
Am Sonntag wirkte er die ganze Zeit apathisch. Seine Partie gegen Problemschachkomponist Martin Minski verlor er ziemlich schnell.

Martin Gebigke
Michael Schilke  

Martin Gebigke
Matthias Knybba eröffnet seine Springerwanderung mit Sg5.  

Martin Gebigke
Von sich selbst sehr überzeugter Matthias Knybba  

Martin Gebigke
Torsten Fleischmann  

Frank Hoppe
Matthias Knybba (rechts) will Martin Gebigke für seine Partie begeistern  

Autoreninfo

Frank Hoppe,
Jahrgang 1964, hat die Internetpräsenz des SV Berolina Mitte ins Leben gerufen. Er ist außerdem Elo-Referent der FV Schach und Webmaster des Deutschen Schachbundes und des Berliner Schachverbandes.

Email: info@svberolinamitte.de

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