Schnellschachmeisterschaft 2006Endstand
Die besten 3 (von eventuell 5 gespielten) Turnieren kommen in die Wertung. (In Klammern: die Streichresultate.) Bei 3 und mehr gespielten Turnieren zählt demzufolge die Platzziffer-Summe unter Berücksichtigung der Streichresultate. Bei Punktgleichheit ist der aktivere Spieler (mehr Teilnahmen) im Vorteil. Ansonsten wird die Rangfolge erstens nach Teilnahme gezählt und zweitens nach der Summe der Platzierungen.
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von Olaf Kreuchauf Ziemlicher Andrang auf die Startplätze erforderte, noch Tische anzubauen. Mehr als 24 Teilnehmer verkraften die beiden für Schnellschach genutzten Räume nicht (dabei waren es mehr Interessenten). Ansonsten müsste man den Raum für freie Partien mit nutzen. Der soll aber auch bleiben. Der Start vollzog sich nicht ganz reibungslos, wenngleich wesentlich entspannter als früher - und beinahe mit pünktlichem Beginn. Nach der 1.Auslosung bedeutete ich einem Schachfreund von Queer-Springer, dass das Feld voll wäre (24 Teilnehmer). Inzwischen waren 2 Spieler von WeWi zum nebenan stattfindenden Pokal-Kampf überredet worden, so dass auch meine zweite Ansetzung zur 1.Runde an und für sich Makulatur war. Ich hatte Skrupel, eine 3.Auslosung vorzunehmen und ersetzte einfach die beiden Ausgestiegenen, mit Gerd Schönfeld (wurde im 1600er Bereich eingeordnet, obwohl er natürlich stärker ist) und mit mir - denn der Queer-Springer war leider schon davon gelaufen. Zum Turnierverlauf: Stefan Hölz schien der Mann der Stunde zu sein und steuerte zielstrebig auf Platz 1 zu. Erst in der letzten Runde wurde er von Simon Prudlo (SK Gillette) abgefangen und überholt. Von den anderen Favoriten tauchte nur Fernando oben auf, MG und GM schnitten diesmal nicht so gut ab. Martin hatte in der vorletzten Runde über eine Null gegen Simon quittieren müssen, und Gerard gelang diesmal gar nicht viel, wie man an der Tabelle unschwer erkennt. Sensationellen Anstrich hatten die Ergebnisse des unermüdlichen Albert Fischer. André ließ in Runde 1 eine Figur einstehen, das ließ sich "Bobby Fischer" nicht entgehen. Und in Runde 4 gelang dem Berichterstatter mit haushoher materieller Überlegenheit, ein sehr interessantes Patt mit vorausgehendem Hinlenkungsopfer aufs Brett zu zaubern. Schöne Kombi ;-) Albert und die Kiebitze hat´s jedenfalls gefreut.
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von Peter Müller Der Teilnehmerrekord des ersten Turnieres wurde zwar klar verfehlt, dennoch trotzten 13 Berolinaer den hochsommerlichen Temperaturen, um sich mit ein paar Stündchen Schnellschach zu erfrischen. Die schmale Besetzungsspitze sah Simon Prudlo nach seinem Sieg im Auftaktturnier auch diesmal in der Rolle des klaren Favoriten. Die ersten Durchgänge bestätigten diese Prognose dann auch vollauf. Während Hoppe und Müller ihre Ambitionen auf eine vordere Platzierung spätestens nach der dritten Runde begraben durften, konnte nur Batzy (Ayush) mit dem konstant punktenden Prudlo Schritt halten. Folgerichtig kam es in Runde 4 zum Duell der beiden Tabellenführenden. Hier behauptete sich - nicht nur zu Franks Überraschung - Batzy sicher. Die genauen Umstände seines kurzzügigen Gewinns sind mir leider nicht bekannt; die Spitzenpaarung war schon wieder beendet, kaum dass an den Nachbarbrettern der Begrüßungshandschlag ausgetauscht worden war. Ein ungefährdeter Schlussrundensieg gegen Thomas Weigelt sicherte Batzy seinen ersten Turniergewinn bei Berolina. Herzlichen Glückwunsch!
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von Olaf Kreuchauf Mit einer kleinen Verspätung und doch wieder einigen Nachzüglern wurde der 3.Spieltag aufgenommen. Bitte in Zukunft beachten: Der geplante Meldeschluss ist 19.00 Uhr, und wer absieht, dass er sich leicht verspätet, kann sich via Handy-Anruf beim Turnierleiter einen Startplatz sichern. Wegen der Nachzügler nahm ich eine 2.Auslosung vor (nun Rücktritt von Alfred, - so was mag er nicht!), vergaß aber nach der DWZ-Reihenfolge auslosen zu lassen. So kam die Startreihenfolge zum Tragen und bescherte bunt durcheinander gewürfelte Paarungen. (Nach Elo-Rangfolge ist eine FIDE-Empfehlung, aber es ging auch so.) Aber nicht nur die Paarungen begannen bunt durcheinander, die Resultate waren´s auch: Einige Favoriten kamen gar nicht richtig auf die Beine. Krass erwischte es M-Spieler Thomas Hämmerlein, der bei einem Punktestand von 1 aus 3 gegen den routinierten Werner Windmüller abermals eine Niederlage quittieren musste! Auch Wolfgang Vandré und Fernando Offermann blieben an diesem Schnellschach-Abend unter ihren Erwartungen. Das war die Chance für die gute Mittelklasse! Thomas Weigelt war an vorderen Brettern zu finden, und auch unser Neuzuang von Humboldt-Wedding, Jan Dogangüzel überraschte positiv. Aber auch "Scotty" und Michael Schilke mischten ordentlich vorn mit. Die ersten Plätze gingen aber an Martin Gebigke (heute Mister 100 %), Jan Dogangüzel und Peter Hintze. In der Gesamtwertung führt ein punktgleiches Trio, wenn man die nächsten beiden Turniere erfolgreich gestaltet, kommt es zum Streichen 2 höchsten Platzziffern. In der 2.Reihe lauern aber noch Spieler wie Stefan Hölz, Martin Gebigke, Fernando Offermann und Andreas Reiche. Und auch "Batzy" (erst miteiner Teilnahme, aber Platz 1) ist noch nicht aus dem Rennen.
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von Olaf Kreuchauf Die Auftaktrunden überstanden diesmal die Favoriten ziemlich unbeschadet. Nur "Scotty" fiel im Turnier dann unter seinen Level, da er bei 2,5 Punkten stehen blieb. Thomas Hämmerlein hatte wieder einen besseren Tag erwischt und konnte auch Martin Gebigke auf Distanz halten, der aufgrund seines angekündigten späteren Erscheinens mit dem berühmten "Schweizer Gambit" starten musste. Michael Schilke hatte Ansetzunspech: Er musste in den ersten beiden Runden gegen die späteren Erstplatzierten ´ran und konnte sich nur noch im Mittelfeld wiederfinden. Auch Familie Windmüller erwartet man gemeinhin etwas weiter vorn. Wo Schatten ist, ist auch Licht: Annett unterstrich ihre gute Form, sie war an diesem Abend nur schwer zu bezwingen. Das schaffte nur "Scotty" in Runde 1. Die Gesamt-Tabelle wird naturgemäß jetzt aussagekräftiger: Der Champion wird wohl zwischen Martin Gebigke, Stefan Hölz und Peter Hintze ermittelt werden. Weitere Aspiranten auf Plätze ganz vorn benötigen neben eigener Superplatzierung im 5.Turnier zusätzlichee Schützenhilfe: Peter Müller, Peter Hintze und Frank Hoppe.
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