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(Fast) Alle wollen Verbandsschiedsrichter werden!

Frank Hoppe
Christian Kuhn und Carsten Schmidt

Gestern abend um kurz nach 18 Uhr ging er los - der Schiedsrichterlehrgang. "Schiedsrichter", ein Wort das Mitglieder unseres Vereins üblicherweise nur vom Hörensagen kennen. Keiner weiß genau was das ist, jeder vermeidet Kontakt zu solcher Spezies, aber alle wollen mitreden, wenn Probleme aufkommen, für die solche Schiedsrichter zuständig sind.

Allein 9 der 21 Teilnehmer, von denen beim Auftakt 19 anwesend waren, sind Mitglied in unserem Verein. Neben dem gesamten Vorstand mit Katja Sommaro, Stefan Hölz, Peter Müller und Frank Hoppe, interessieren sich auch Andreas Reiche, Spartac Gevorkian, Jens Rennspieß, Stefan Landt und Martin Petruschke für eine Karriere als "Verbandsschiedsrichter", einem nur im Berliner Schachverband gültigen Titel.

Referent des ersten Tages war FIDE-Schiedsrichter Christian H(elmut) Kuhn, der bei der Eröffnung vom BSV-Präsidenten Carsten Schmidt assistiert wurde.

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Schiedsrichter-Ausbildung ab 19. April 2017

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Endlich ist es soweit. Der SV Berolina Mitte wird in wenigen Wochen mehr als nur 0 ausgebildete Schiedsrichter haben. Für den am 19. April im "en passant" beginnenden Lehrgang haben sich gleich 9 (neun!) Vereinsmitglieder für eine Teilnahme bereit angemeldet. Mit dabei ist der gesamte Vorstand, angefangen mit unserer Vorsitzenden Katja Sommaro, ihrem Stellvertreter Stefan Hölz, Schatzmeister Frank Hoppe und Spielleiter Peter Müller. Nur unser Ehrenvorsitzender Werner Windmüller ist nicht mit dabei. In 86 Lebensjahren hat er soviel Erfahrung angesammelt, das man ihm glatt das Zertifikat als Internationaler Schiedsrichter ohne irgendwelche Nachweise überreichen könnte.

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7. Fernschach-Vereinsmeisterschaft 2017

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Ausgeschrieben wird die 7. Fernschach-Vereinsmeisterschaft des SV Berolina Mitte. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder des Vereins und unserer jetzigen und früheren Fernschachmannschaften. Die Meisterschaft wird auf dem Fernschachserver des Deutschen Fernschachbundes (BdF) ausgetragen. Für die Teilnahme ist eine (kostenlose) Registrierung dort notwendig.

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Berolina 2 steht als Aufsteiger in die Feierabendliga A fest

Reinhard Weigelt gegen Andreas Reiche
Frank Hoppe
Reinhard Weigelt gegen Andreas Reiche

Mit dem direkten Aufeinandertreffen der zweiten und dritten Mannschaft am gestrigen Abend ging die Feierabendliga 2016/17 in ihre finale Phase über. Bereits vor der vorletzten Runde stand die Zweite als Sieger der Staffel B fest. Mit einem 4:0 gegen die Dritte wurde die Tabellenposition überzeugend bekräftigt. Kein Taktieren, die Dritte vielleicht auch in die Staffel A zu migrieren, war spürbar. Die Dritte hätte mit einem Sieg selbst noch sehr gute Chancen gehabt. Doch als zu aussichtslos erwies sich das Unterfangen, Mannschaft Nummer zwo zu schlagen.

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Die Erste verpasst knapp den Meistertitel

Analyse der 1. Mannschaft
Frank Hoppe
Analyse der 1. Mannschaft

Am Ende fehlte nur ein Mannschaftspunkt, ach was schreib' ich - nur ein halber Brettpunkt - am Aufstieg in die Oberliga! Überregional spielte Berolina zuletzt in der Saison 1958/59. Daran kann sich höchstens noch Werner Windmüller erinnern. Und andere noch lebende Zeitgenossen, die in den 1950er Jahren bei uns spielten, wie Horst Handel, Dieter Brüntrup oder Johannes Eising. 58 Jahre sind seitdem vergangen. Am 26. März 2017 hätten wir mit dem Berliner Meistertitel und dem Aufstieg Geschichte schreiben können. Doch ein halber Punkt fehlte. [fh]

Weinend

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Der Eisberg ist in Sichtweite – doch keiner reißt das Ruder herum

Frank Hoppe
Katja am linken Bildrand in Reihe 2 hinter Anita Neldner

Das Präsidium des Berliner Schachverbandes (BSV) hat zu wenig Personal und deshalb zu wenig Geld und weil es zu wenig Geld hat, bleibt es bei dem zu wenigen Personal. Drehen wir uns da schon im Kreis oder bleiben wir stehen? Der BSV braucht Ehrenamtliche, so wie jeder einzelne Verein, die mit ihrem Engagement den Zauber des Schachspielens am Leben erhalten. Sponsoren sind erwünscht, aber woher die dafür notwendigen freien Kapazitäten nehmen. Eine wichtige Referentenstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit konnte nur kommissarisch vergeben werden und wenn sich niemand finden lässt, dann haben wir ab 2018 keinen Schatzmeister mehr.

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Umfrage beim SV Berolina Mitte

Nächste Saison BMM Spielbeginn um 10 Uhr oder bleibt alles beim Alten? Soll die Beitragsabgabe der Vereine an den Berliner Schachverband erhöht werden oder lieber nicht?

Diese beiden Fragen wurden ins interne Forum gestellt, per Mail versendet und manche Mitglieder habe ich persönlich angesprochen. Ob es zukünftig um 10 Uhr losgeht oder doch beim altbewährten 9 Uhr bleibt, interessierte wohl mehr die Teilnehmer. Insgesamt beantworteten diese Frage 47 Prozent unserer Mitglieder mit dem Ergebnis, das sich 57,7 Prozent für 10 Uhr aussprachen, 33,3 Prozent würde gern um 9 Uhr weiterspielen und 9 Prozent enthielten sich der Stimme.

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Berolina in der FA weiter auf Erfolgskurs

Berolina 1 gegen Hermsdorf 1: Martin Hamann und die beiden ehemaligen Berliner Seniorenmeister Thomas Glatthor und Wolfgang Vandré
Frank Hoppe
Berolina 1 gegen Hermsdorf 1: Martin Hamann und die beiden ehemaligen Berliner Seniorenmeister Thomas Glatthor und Wolfgang Vandré

+ Nachholepartie zum Nachspielen vom Vereinspokal

Mit einem glatten 4:0 gegen Hermsdorf wahrte unsere 1. Mannschaft ihre Chancen auf Platz eins in der Staffel A der Berliner Feierabendliga ("FA-Liga" auf dem Formular von Thilo). Auch in den anderen beiden Staffel liegen wir gut im Rennen. In Staffel B dominieren unsere beiden folgenden Mannschaften, in Staffel C liegt die Vierte auf einem guten dritten Platz.

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Besuch beim Stammtisch der Berliner Schachvereine

La Lampara im Bayernring 5, Nähe Tempelhofer Damm am ehemaligen Flughafen
Frank Hoppe
La Lampara im Bayernring 5, Nähe Tempelhofer Damm am ehemaligen Flughafen

Gestern nahm ich zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder an einem Stammtisch teil. Hier treffen sich Vertreter von Mitgliedsvereinen des Berliner Schachverbandes in unregelmäßigen Abständen zum zwanglosen Austausch über das Berliner Schachleben und den Verband.

Rund eine halbe Stunde vor dem Beginn im Restaurant "La Lampara" parkte ich unweit davon ab, schnappte mir meine Kamera und die Verbandstagmaterialien und marschierte los. Auf meinem Weg dorthin traf ich auf zwei Personen, die ich nicht kannte, die ich aber als Schachspieler wahrnahm. Das stritt der eine belustigt ab, ging dann aber im Lokal schnurstracks auf den Tisch zu, an dem Hans-Joachim Schilly von den Schachfreunden Siemensstadt saß. Der kannte mich natürlich und dadurch erfuhren auch die beiden Unbekannten wer ich bin. Lächelnd

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Umfrage zum BMM-Beginn: 9 oder 10 Uhr?

Seit dem 14. März steht die Schachwelt nicht mehr still in Berlin. Georg Adelberger, Spielleiter beim Schach-Club Kreuzberg, hat das Ergebnis einer Doodle-Umfrage unter seinen Mitgliedern beim Berliner Schachverband öffentlich gemacht. 80% von 54 der 170 Mitglieder votierten für einen BMM-Beginn um 10 statt um 9 Uhr. Und folgten damit einem Antrag des SC Weisse Dame, der auf dem Verbandstag am kommenden Montag behandelt werden soll.

Ein neuer Versuch der 10-Uhr-Verfechter mit einer Offensive den Vereinsvertretern endlich deutlich zu machen, wie das Volk denkt? Oder nur einer der vielen 10-Uhr-Anträge der letzten Jahre (oder Jahrzehnte?), der erneut zum Scheitern verurteilt ist?

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