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Zwei Berliner Urgesteine: Gerhard Mietzelfeldt (BSV-Ehrenpräsident, ehemaliger BFA-Vorsitzender und Erfinder des Kurt-Richter-Gedenkturniers) und Werner Windmüller (über 58 Jahre Vereinsvorsitzender Berolina, Bundesverdienstkreuzträger)
Thomas Mothes
Zwei Berliner Urgesteine: Gerhard Mietzelfeldt (BSV-Ehrenpräsident, ehemaliger BFA-Vorsitzender und Erfinder des Kurt-Richter-Gedenkturniers) und Werner Windmüller (über 58 Jahre Vereinsvorsitzender Berolina, Bundesverdienstkreuzträger)

NARVA und Chemie im Doppelpack wartete auf uns in der ersten Runde der neuen Feierabendligasaison des Berliner Schachverbandes. Während unsere dritte und vierte Mannschaft bereits am letzten Donnerstag (15.11.) in der Kadiner Straße in der Seniorenfreizeitstätte "Lebensfreude" antreten mußten, hatte die erste und zweite Mannschaft noch einen Tag Schonfrist für den Auftritt bei Chemie Weißensee.

Bei den Glühlampenwerkern blieben wir chancenlos. Dafür fing der Vorsitzende der gastgebenden SG NARVA, Thomas Mothes, für uns ein ganz besonderes Motiv ein: Gerhard Mietzelfeldt (81) gegen Werner Windmüller (er wird am 26.11. 88 Jahre alt!) - zwei Berliner Urgesteine, die das Schach in Ostberlin wesentlich mitprägten.


Vorn Peter Wünsche und Uwe Sabrowski, dahinter Andreas Volkmer und Joachim Stock
Frank Hoppe
Vorn Peter Wünsche und Uwe Sabrowski, dahinter Andreas Volkmer und Joachim Stock

Jens Rennspieß marschiert in der B-Kategorie durch

Gestern endete die Blitzschachmeisterschaft 2018 mit dem siebten und damit letztem Turnier. Andreas Volkmer stand bereits nach dem 6. Turnier als neuer Meister fest - zum fünften Mal in Folge! Nun ging es nur noch um Platz 3. Um den stritten sich Stefan Hölz und Frank Hoppe. Doch am Ende wurde es weniger spannend als erwartet. Kleines Teilnehmerfeld, 30% Gäste, kein Stefan weit und breit. So konnte ich trotz schwacher Leistung trotzdem noch am vierfachen Vizemeister der letzten Jahre vorbeiziehen.

Die Kategorie B für die Spieler unter DWZ 1800 ging in beeindruckender Art und Weise an unseren Spielleiter Jens Rennspieß. Er nahm an allen Turnieren teil und wurde immer bester B-Spieler! Das macht ihm so schnell keiner nach.


Am 1. April 1949 schloss sich die Schachgruppe Prenzlauer Berg, die damals zu den führenden Schachvereinen Deutschlands zählte, der BSG Eintracht 49 als Sektion Schach an. Es war die Geburtsstunde unseres heutigen Schachvereins Berolina Mitte, der seitdem viele Höhen und Tiefen erlebte. Von der großen Vergangenheit in den 1940er/50er Jahren wußte Werner Windmüller vor einigen Jahren nichts, obwohl er seit 1953 Mitglied ist und nicht einmal zwei Jahre später Sektionsleiter wurde. Ich stieß in den 2000er Jahren nach Recherchen in der Zeitschrift SCHACH und ihrem Vorgänger Schach-Express überraschend auf zahlreiche Daten über die Anfänge unseres Vereins. Werner hat leider bis auf seine handschriftlich geführten BMM-Bücher fast nichts aus den alten Zeiten. Mit diesen Büchern und den Informationen aus den Schachzeitungen begann ich vor längerer Zeit eine Chronik zu schreiben. Nach Jahren des Stillstands will ich diese nun fertigstellen und 2019, wenn unser Verein 70 Jahre alt wird, als gedrucktes Werk veröffentlichen. Dafür suche ich Helfer und vor allen Dingen Material von Zeitzeugen.


Ich bin ja nicht der Spieler, der sich so mit Eröffnungstheorie und anderweitiger Schachwissenaneignung beschäftigt. Die meisten Eröffnungen kenne ich zwar dem Namen nach, bin aber nicht imstande die Züge dazu auf dem Brett auszuführen. Mein spärliches Wissen baut sich zum größten Teil auf meinen Jugendzeiten auf, wo ich miserabel Fernschach spielte, dabei aber die Bücher zu Rate zog. Ansonsten vertraue ich schon immer meiner Intuition und dem damit verbundenen schnellen Spiel, was den ein oder anderen Gegner mächtig nervt. Und andere zu der Verkenntnis verleitet, ich sei ein Stümper, weil ich beim Schach nicht richtig nachdenke. Mache ich ja auch nicht, ich tue meistens ja nur so.

Für den nachfolgenden kleinen Beitrag wurde ich durch Partien von Freitag, dem 12. Oktober bis Dienstag, den 16. Oktober inspiriert. Drei Partien spielte ich selbst, bei der vierten Partie konnte ich nur zuschauen. Und immer kam Caro-Kann aufs Brett!


Thilo zeigt seine Partie Wolfgang und Stefan
Frank Hoppe
Thilo zeigt seine Partie Wolfgang und Stefan

Die zweite Runde der Berliner Mannschaftsmeisterschaft sah personell für unsere Mannschaften schon deutlich günstiger aus. Die 1. Mannschaft mußte nur Marco Miersch und kurzfristig Thomas Hämmerlein ersetzen. Für die beiden kam der etatmäßige Ersatzmann Frank Hoppe zum Einsatz und dazu Yosip Shapiro. Yosip kam als Letzter, spielte als Letzter und machte als Letzter einen ganzen Punkt - den Ausgleich zum überraschenden 4:4.

Ähnlich erfolgreich, allerdings mit Mannschaftssiegen, waren die 4. und 6. Mannschaft. Die anderen drei Mannschaften dürften dagegen etwas unzufrieden nach Hause gegangen sein. So spielte die 2. Mannschaft zwar nur zu siebt, doch als klarer Favorit lag trotzdem ein 7:1 im Rahmen der Erwartungen. Es wurde ein 3½:4½...


Uwe Schwarz vom SV Empor zieht die Lose, Spielleiter ens Rennspieß beobachtet
Frank Hoppe
Uwe Schwarz vom SV Empor zieht die Lose, Spielleiter ens Rennspieß beobachtet

Unter der "notariellen" Aufsicht unserer großen Vorsitzenden Katja Sommaro und Spielleiter Jens Rennspieß griff Uwe Schwarz (SV Empor) am gestrigen Freitag in die Pappschachtel und zog die Lose für das Pokalhalbfinale 2018. Am 9. November treffen nun Peter Müller auf den Sieger aus Stefan Hölz gegen Andreas Reiche und Wolfgang Vandré auf Marco Miersch. Die zweite Paarung erfuhr kurze Zeit vorher bereits eine Generalprobe. Ziemlich schnell trennten sich Wolfgang und Marco im Vereinsturnier remis.


Frank Hoppe, Andreas Reiche, Thilo Keskowski und Uwe Sabrowski
Wolfgang Thormann
Frank Hoppe, Andreas Reiche, Thilo Keskowski und Uwe Sabrowski

Zur Berliner Mannschaftsmeisterschaft im Schnellschach am 6. Oktober hatten sich ein Spieler der 1. Mannschaft, einer der 2. Mannschaft und zwei von der 3. Mannschaft zusammengefunden. Die Aufstellung wurde am Freitag, zwei Tage vor dem Wettkampf, endgültig festgelegt: Thilo, Frank, Uwe und "Scottie". So ging es am Sonntagvormittag zum Quartierspavillon des SC Zugzwang in Prenzlauer Berg.


Soeben bekomme ich vom Spielleiter des Schachclubs Schwarz-Weiß Lichtenrade die Mitteilung, dass das Gemeinschaftshaus in der Barnetstraße durch das Bezirksamt belegt ist und die 2. Runde der BMM an einen anderen Ort durchgeführt werden muss. Der Wettkampf findet in der Seniorenfreizeitstätte Sorgenfrei in der Markgrafenstraße 10, 12105 Berlin statt. Der nächstgelegene U-Bahnhof ist die Station Ullsteinstraße (U6) am Mariendorfer Damm, von der die Markgrafenstraße abgeht.


Emanuel Lasker
Emanuel Lasker

Der einzige deutsche Schachweltmeister Emanuel Lasker wird am 24. Dezember 2018 150 Jahre alt. Der Deutsche Schachbund (DSB) feiert deshalb 2018 als Lasker-Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Eine davon ist der sogenannte Lasker-Tag des Schachs. Über einen Zeitraum von drei Monaten von September bis November können Vereine und Schulschachgruppen diesen Tag mit einer Veranstaltung begehen. Diese Veranstaltungen werden vom DSB beworben und die Ausrichter können danach einen Fotobericht einreichen, mit dem sie an einem Wettbewerb teilnehmen. Alle vom DSB veröffentlichten Berichte werden anschließend einer Jury vorgelegt, die die drei besten Berichte bzw. Veranstaltungen mit 300, 200 und 100 Euro belohnt.

Auf meine Initiative hin hat sich unser Vorstand entschlossen, am Lasker-Tag mit einem Turnier teilzunehmen. Da Wochenendtermine nicht in Frage kamen, wurde der einzige freie Freitagstermin - der 21. Dezember - zum Lasker-Tag auserkoren. Vom DSB haben wir bereits eine Zusage, auch nach Ende des Dreimonatszeitraums, mit unserem Lasker-Tag für den Wettbewerb berücksichtigt zu werden. Ich finde nur drei Tage vor Lasker's Geburtstag, ist ein sehr guter Termin.


Die Tabelle wollte Uwe Sabrowski ausgehängt sehen
Frank Hoppe
Die Tabelle wollte Uwe Sabrowski ausgehängt sehen

Uwe Sabrowski entschied am vergangenen Freitag das sechste von sieben Saisonturnieren um den Vereinsmeistertitel im Schnellschach für sich. Dank eines Schwarzsieges gegen Thilo Keskowski in der letzten Runde, konnte er den Turniersieg bereits feiern, obwohl noch Partien liefen. Ich hatte aber zuvor schon die führende Katja Sommaro besiegt, wodurch der Weg für Uwe frei war.