BMM 2018/19 - 7. Runde - Wir können nicht mehr gewinnen

BMM 2018/19 - 7. Runde - Wir können nicht mehr gewinnen

Bretter 8 bis 4 bei Pankow 2 gegen Berolina 1
Frank Hoppe
Bretter 8 bis 4 bei Pankow 2 gegen Berolina 1

Rotation Pankow 2 galt wegen der Ausfälle von Jörg Seils, Bernd Steinhagen und Jürgen Lisek, die in dieser Runde nicht spielberechtigt waren, als Gegner auf Augenhöhe. Doch auch wir mußten mit Thilo Keskowski auf einen guten Mann verzichten. Hinzu kam, das der geplante Ersatzmann Yosip Shapiro sehr kurzfristig ausfiel. Peter Müller sammelte deshalb noch Thomas Weigelt ein. Es war Thomas' Debüt in der 1. Mannschaft!

1. Mannschaft - Landesliga

Br. Rotation Pankow 2 DWZ 5,0:3,0 SV Berolina Mitte DWZ
1 Detlef Boetzer 2187 ½:½ Andreas Volkmer 2089
2 Jan Zur 2092 ½:½ Katja Sommaro 2027
3 Norman Daum 2060 ½:½ Thomas Hämmerlein 2028
4 Dominic Freyberg 2002 1:0 Wolfgang Vandré 1995
5 Christian Düster 2097 0:1 Stefan Hölz 1984
6 Martin Weber 2050 1:0 Peter Müller 1957
7 Peter Labahn 1969 ½:½ Frank Hoppe 1951
8 WIM Antje Göhler 2022 1:0 Thomas Weigelt 1778

Gespielt wurde der Wettkampf im Living Hotel Weißensee in der Parkstraße. Das Hotel war vor einigen Jahren noch unter dem Namen "Königin Luise" bekannt. Der Name ist gegangen, doch die Ausstattung mit historischen Gemälden ist geblieben. Pankow spielt hier seit Jahren die Heimkämpfe in den Frauenbundesligen und mittlerweile auch die BMM. Eine der Frauen war natürlich auch gegen uns dabei, nachdem drei Stammspieler ausfielen. WIM Antje Göhler spielte am 8. Brett, womit ich eigentlich auf sie hätte treffen müssen - wäre Thilo nicht ausgefallen. Antje gewann 1988 als jüngste Teilnehmerin in Stralsund die DDR-Meisterschaft der Frauen. Sieben Jahre vorher wäre ich fast in ihrer Trainingsgruppe bei Chemie Lichtenberg gelandet. Ihr damaliger Trainer Peter Höhne suchte beim 1. Kurt-Richter-Gedenkturnier in Marzahn nach jungen vereinslosen Talenten und sprach dabei auch mich an. Von Hönow nach Lichtenberg war es mir aber zu weit, weshalb ich absagte.

Antje hatte es (vermeintlich) etwas leichter erwischt. Sie mußte gegen Thomas spielen, der zusammen mit Peter ein paar Minuten später eintraf. Thomas hielt lange gut mit, mußte letztendlich aber die Waffen strecken.

Das 3:5 geht am Ende in Ordnung. Im Unterschied zur bisherigen Saison wurden die Punkte geholt, die nach den Stellungen möglich waren. Auch wenn sich die Bretter ein wenig verschoben. So stand Thomas klar auf Gewinn (+6), vergaß aber auf h7 zweizügig einzusteigen. Später mußte er entnervt eine Remisschaukel über sich ergehen lassen. Katja stand auch auf Gewinn, auch wenn das Turmendspiel mit zwei Mehrbauern nicht so einfach zu spielen war - Remis. Dafür drehte Stefan seine Partie und gewann überraschend.

Das Liga-Orakel prophezeit uns mittlerweile zu 100% den Abstieg. Theoretisch scheint Platz 8 aber noch möglich, wenn wir hoch gegen Mattnetz und Kreuzberg 2 gewinnen und die Konkurrenz mitspielt.

Frank Hoppe

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C21[Frank Hoppe]
Pl. Mannschaft MP BP 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1. SC Zitadelle Spandau 1977 11:1 29,0 x 5,0 5,5 4,5 4,0 4,5 5,5
2. BSV 63 Chemie Weißensee 9:5 32,0 x 3,5 5,5 4,0 4,5 3,5 4,5 6,5
3. Rotation Pankow 2 9:5 31,5 3,0 4,5 x 4,0 3,0 6,0 6,0 5,0
4. SK Zehlendorf 2 (N) 8:6 28,5 2,5 4,0 x 3,5 4,5 4,5 5,5 4,0
5. SK König Tegel 1949 3 8:6 27,0 2,5 4,0 4,5 x 2,5 4,0 4,5 5,0
6. SF Berlin 1903 4 (N) 7:7 33,0 3,5 5,0 3,5 5,5 x 3,5 4,0 8,0
7. SC Friesen Lichtenberg 6:8 28,5 4,0 3,5 4,0 4,5 x 3,5 3,0 6,0
8. SV Mattnetz Berlin (N) 5:7 20,0 4,5 2,0 3,5 4,0 4,5 x 1,5
9. SC Kreuzberg 2 4:10 26,5 3,5 3,5 2,0 2,5 3,5 5,0 6,5 x
10. SV Berolina Mitte 1:13 16,0 2,5 1,5 3,0 4,0 3,0 0,0 2,0 x

2. Mannschaft - Klasse 1.4

Br. SC Eintracht Berlin DWZ 5,0:3,0 SV Berolina Mitte 2 DWZ
1 Harald Klupsch 1880 ½:½ Manfred Wolf 1891
2 Johannes Müller 1577 1:0 André Schüler 1784
3 Florian Zappe 1731 1:0 Robert Grätz 1819
4 Ulrich Lesky 1808 ½:½ Dr. Marcus Fenner 1859
5 Dr. Joachim Fechner 1756 1:0 Michael Hirche 1768
6 Detlef Sell 1750 0:1 Reinhard Weigelt 1738
7 Jörg Weber 1667 1:0 Arsen Drambyan 1704
8 Robert Göhring 1569 0:1 Andreas Reiche 1890

Erfreulicherweise haben wir in der 5. und 6. Runde gewonnen, damit bringt uns die Niederlage gegen 1. Mannschaft von Eintracht Marzahn nicht in Abstiegsnöte. Eintracht hatte "verkehrstechnischen" Heimvorteil, den sie erfolgreich nutzen konnten. Mit dem Fahrrad war ich als Erster am Spielort, gab unsere Mannschaftsauftellung ab. Kurz nach 9 Uhr waren wir zu viert und konnten beginnen. Nach und nach kamen alle Beroliner. Reinhard, der als letzter kam, gewann als erster - Gückwunsch. E-Mann Scotti spielte am längsten und verkürzte mit seinem Sieg auf 3:5. So wie ich die Partien und Spielverlauf wahr genommen habe, geht der Sieg für Eintracht in Ordnung.

Wir sehen uns dann zum Heimspiel am 10.03. gegen Mattnetz.

Robert Grätz

Pl. Mannschaft MP BP 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1. SG Lichtenberg (A) 12:2 38,5 x 4,5 5,5 5,5 3,5 6,5 7,0 6,0
2. SC Zugzwang 95 2 9:5 31,0 x 6,5 3,5 4,0 1,5 4,5 5,0 6,0
3. SC Kreuzberg 5 9:5 30,5 1,5 x 5,5 5,0 4,0 6,5 5,0 3,0
4. Rotation Berlin 8:6 31,5 3,5 4,5 x 2,5 6,0 3,5 6,0 5,5
5. SV Mattnetz Berlin 3 8:6 30,5 2,5 4,0 2,5 5,5 x 4,0 5,0 7,0
6. SC Eintracht Berlin 7:7 28,5 2,5 6,5 3,0 2,0 4,0 x 5,0 5,5
7. SV Berolina Mitte 2 7:7 28,5 4,5 3,5 4,0 3,0 x 3,5 4,5 5,5
8. SC Friesen Lichtenberg 3 (N) 5:9 21,5 1,5 1,5 4,5 3,0 2,5 4,5 x 4,0
9. Schwarz-Weiß Neukölln 3:11 23,5 1,0 3,0 3,0 2,0 3,5 4,0 x 7,0
10. SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 2 (N) 2:12 16,0 2,0 2,0 5,0 2,5 1,0 2,5 1,0 x

3. Mannschaft - Klasse 1.1

Br. SV Berolina Mitte 3 DWZ 5,5:2,5 SC Zugzwang 95 4 DWZ
1 Uwe Sabrowski 1963 0:1 Wilfried Heymach 1877
2 Henry Reiche 1868 0:1 Martin Lang 1730
3 Wolfgang Fiedler 1823 ½:½ André List 1704
4 Mario Janik 1840 1:0 Daniel Eyngorn 1637
5 Joachim Klemp 1862 1:0 Gerd Bohnsack 1617
6 Martin Windmüller 1758 1:0 Hans Noack 1598
7 Siegfried Stein 1747 1:0 Hendrik Madeja 1518
8 Spartac Gevorkian 1675 1:0 Florian Habermann 1544

Wie schon nach der letzten Runde angedacht, schaffte unser Revival-Zug die nächste Heizstufe zu zünden. Im Stadtbezirksduell gegen Zugzwang mussten wir zwar ohne unseren Lokomotivführer auskommen, aber mit einem starken Ersatzspieler aus der Vierten gab es den erhofften Sieg zu feiern. Gerade unsere hinteren Waggons wurden diesmal ordentlich beheizt, die sich mit einer 100%-Punktausbeute an den letzten fünf! Brettern belohnten. Dazu noch ein gutes Remis von Wolfgang ließ uns ein sehr gutes Ergebnis erwarten. Leider gab es an den ersten beiden Brettern eine Rochade, die durch Einsteller zustande kamen. Also auch wir können ERSTE.

Fazit der Runde: aus sechs Mannschaften wurden vier zwecks Aufstieg, wir haben den Brettpunkterückstand auf Platz 1 verkürzt und so kann es weitergehen. Bei der abendlichen Pizza (jetzt schon fast Tradition) gab es schon die ersten Andeutungen für eine weitere Saison dieser Mannschaft. Ob das aber noch einmal zustande kommen kann, ist genauso ungewiss wie die 5% die uns das Ligaorakel für den Aufstieg prophezeit.

Uwe Sabrowski

Pl. Mannschaft MP BP 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1. SG Weißensee 49 10:4 34,0 x 3,0 4,0 4,0 5,0 5,5 5,5 7,0
2. BSV 63 Chemie Weißensee 2 (A) 10:4 32,5 5,0 x 4,0 3,5 4,5 5,5 6,0 4,0
3. SV Berolina Mitte 3 10:4 31,0 4,0 4,0 x 5,0 4,0 4,0 4,5 5,5
4. SV Rot-Weiß Neuenhagen 9:5 28,5 4,0 4,5 3,0 x 2,5 5,0 4,5 5,0
5. SC Kreuzberg 7 7:7 31,0 3,0 3,5 x 2,5 6,5 4,0 6,0 5,5
6. SF Nord-Ost Berlin 2 7:7 27,0 2,5 2,5 4,0 5,5 5,5 x 5,0 2,0
7. SK König Tegel 1949 4 6:8 24,5 2,0 4,0 1,5 3,0 x 4,5 5,5 4,0
8. SF Siemensstadt 5:9 30,0 4,0 3,5 3,0 4,0 3,5 x 4,0 8,0
9. SF Berlin 1903 6 (N) 5:9 26,0 2,5 3,5 2,0 6,0 2,5 4,0 x 5,5
10. SC Zugzwang 95 4 (N) 1:13 15,5 1,0 2,5 3,0 2,5 4,0 0,0 2,5 x

4. Mannschaft - Klasse 2.1

Br. SC Eintracht Berlin 2 DWZ 1,5:6,5 SV Berolina Mitte 4 DWZ
1 Hans-Dieter Ostwald 1672 0:1 Gerd Schönfeld 1994
2 Norbert Koriath 1598 0:1 Thomas Müller 1809
3 Dr. Helmut Pöltelt 1542 0:1 Lothar Rinke 1699
4 Rene Arnold 1689 ½:½ Karl-Heinz Grünberg 1766
5 Bernhard Weber 1364 0:1 Andreas Barwich 1758
6 Andreas Kuban 1774 ½:½ Jens Rennspieß 1709
7 Jörg Feiler 1386 0:1 Jonas Holger Schulze 1781
8 Dr. Gert Eschke 1200 ½:½ Peter Lehe 1564

Die Mannschaftsaufstellung stand am Freitag fest, jeder wusste, wie und mit wem er nach Marzahn kommen würde – da erfuhr ich am Sonntag um 8:10 Uhr, dass Francisco nicht zum verabredeten Treffpunkt erschienen war. Ich konnte ihn nicht erreichen, aber ich konnte Lothar und Jonas nicht ewig warten lassen, also mussten sie ohne ihn losfahren. In meiner Verzweiflung rief ich um 8:20 Uhr Peter Lehe an, der noch am Freitag signalisiert hatte unbedingt spielen zu wollen. Er war gerade erst aufgestanden und spielte bereits Internetschach, als mein Anruf ihn erreichte. Ja, er war bereit! Und so brauchten wir ihn nur auf dem Weg nach Marzahn einsammeln und die Mannschaft war doch noch komplett. Auf dem Weg dorthin konnte ich Francisco, den ich jetzt endlich erreicht hatte, beruhigen.

Die Fahrt nach Marzahn brachte zunächst einmal ein herzliches Wiedersehen mit Olaf Kreuchauf, der mein Vorvorgänger als Mannschaftsleiter war. Gegen die Eintracht waren wir favorisiert und ließen auch nichts anbrennen. Als erster war Lothar Rinke (übrigens mein Vorgänger als Mannschaftsleiter) gegen Dr. Helmut Pöltelt fertig, dann folgte Jonas Schulze mit seinem Sieg gegen Jörg Feiler. Dabei hatte er noch eine halbe Stunde zuvor darüber geklagt, dass er wohl Remis spielen würde, was ich ihn quasi untersagte, weil das Brett noch voll war. Gerd Schönfeld kam gegen Hans-Dieter Ostwald in einer sehenswerten Angriffspartie zu seinem sechsten Sieg aus sieben Runden. Andreas Barwich ließ gegen Bernhard Weber nichts anbrennen. Es stand damit 4:0 und bei den laufenden Partien sah es höchstens bei mir kritisch aus, da ich es mit dem nominell stärksten Gegner von Eintracht zu tun hatte, der seine Figuren ziemlich aggressiv vor meiner Königsstellung aufmarschieren ließ. Peter Lehe war es vorbehalten, mit seinem Remis gegen Dr. Gert Eschke den Sieg perfekt zu machen, auch wenn in seinem Turmendspiel vielleicht mehr drin gewesen wäre. So zumindest sah ich es während der Partie, ohne mich in die Feinheiten vertieft zu haben. Gerd Schönfeld meinte aber hinterher zu mir, dass er auch bei längerem Hinsehen nichts zwingendes entdeckt hatte. Peter muss sich also über den vermeintlich verschenkten Punkt nicht ärgern. Eher muss ich mich über meinen verschenkten Sieg ärgern, denn gegen Andreas Kuban erlangte ich Stellungsvorteil, ließ mich aber zum Schluss zu einem Qualitätsopfer hinreißen, das doch nicht durchschlug. Wenigstens konnte ich mich ins Dauerschach retten. Fast zeitgleich hatte auch Kalle gegen René Arnold Remis gemacht. Thomas Müller machte in der letzten Partie gegen Norbert Koriath den Tag perfekt.

Jetzt ging es nur noch darum, wie wertvoll dieses 6,5:1,5 für unsere Aufstiegsambitionen war. Ein paar Stunden später wussten wir es. Da Eckturm wieder nur 4:4 spielte, stehen wir jetzt auf Platz 2 und damit auf einen Aufstiegsplatz! Ausschlaggebend dafür waren die hohen Siege der letzten drei Runden, die uns die meisten Brettpunkte in der Staffel einbrachten und die nächstplatzierten Mannschaften von Eckturm und Tempelhof auf Distanz halten. Jetzt haben wir es in der eigenen Hand, mit möglichst deutlichen Siegen den Wiederaufstieg perfekt zu machen. Dabei sind wir für die nächste Runde gegen Neuenhagen gewarnt, denn das ist genau die Mannschaft, die den bis dato Tabellenzweiten Eckturm das Unentschieden abgeknöpft hat.

Jens Rennspieß

Pl. Mannschaft MP BP 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1. SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf 2 12:2 36,5 x 4,5 5,5 8,0 4,0 2,5 6,5 5,5
2. SV Berolina Mitte 4 (A) 10:4 37,5 3,5 x 4,5 3,5 6,0 6,5 6,5 7,0
3. SG Eckturm 10:4 33,5 3,5 x 5,5 4,5 5,0 4,0 4,0 7,0
4. SK Tempelhof 1931 2 10:4 31,5 4,5 2,5 x 3,0 5,0 6,0 5,5 5,0
5. Schachpinguine Berlin 8:6 31,0 2,5 2,0 3,5 5,0 x 6,5 5,5 6,0
6. SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 3 7:7 23,5 0,0 1,5 3,0 x 4,0 5,5 5,0 4,5
7. SV Rot-Weiß Neuenhagen 2 (N) 6:8 25,0 3,0 4,0 3,0 1,5 4,0 x 4,5 5,0
8. SC Eintracht Berlin 2 5:9 25,0 5,5 1,5 4,0 2,0 2,5 3,5 x 6,0
9. SV Empor Berlin 5 (N) 2:12 19,0 1,5 2,5 2,5 3,0 3,0 2,0 x 4,5
10. SV Königsjäger Süd-West 4 0:14 16,5 2,5 1,0 1,0 3,0 2,0 3,5 3,5 x

5. Mannschaft - Klasse 2.3

Br. SV Berolina Mitte 5 DWZ 6,0:2,0 SC Zugzwang 95 5 DWZ
1 Dirk Hennings 1703 1:0 Lothar Stelzer 1406
2 René Lasschuit 1786 0:1 Jörg René Mueller 1414
3 Gordon Schwitters 1726 1:0 Alexander Gesk 1358
4 Lena Gebigke 1634 1:0 Gerd Zur 1327
5 Boriss Itkins 1678 ½:½ Klaus Bartels 1373
6 Hartwig von Bredow 1546 1:0 Dr. Frank Schieritz 1500
7 Dr. Victor Boewer 1559 ½:½ Karsten Berndt 1444
8 Joachim Stock 1548 1:0 Andre Meyer 1151
Pl. Mannschaft MP BP 1 2 3 4 5 6 7 8 9
1. SF Nord-Ost Berlin 3 9:5 33,5 x 2,5 3,5 6,0 5,0 7,5 5,0 4,0
2. SC Kreuzberg 8 9:3 28,0 5,5 x 3,0 4,0 5,5 4,5 5,5
3. SV Berolina Mitte 5 8:4 27,0 4,5 5,0 x 4,0 4,0 3,5 6,0
4. SVG Läufer Reinickendorf 2 7:7 28,0 2,0 4,0 4,0 x 4,0 3,5 4,5 6,0
5. BSC Rehberge 1945 2 (A) 7:5 28,0 3,0 4,0 x 3,0 6,0 5,0 7,0
6. SV Königsjäger Süd-West 3 (A) 7:5 21,0 0,5 2,5 4,0 4,5 5,0 x 4,5
7. SC Rochade 2 5:7 23,5 3,0 4,5 2,0 3,5 x 4,0 6,5
8. Spandauer SV 4:8 23,0 4,0 3,5 3,5 3,0 4,0 x 5,0
9. SC Zugzwang 95 5 0:12 12,0 2,5 2,0 2,0 1,0 1,5 3,0 x

6. Mannschaft - Klasse 4 Mix

Br. SK Tempelhof 1931 4 DWZ 2,0:4,0 SV Berolina Mitte 6 DWZ
1 Thomas Voss 1314 0:1 Werner Windmüller 1485
2 Daniel Hanowski 1279 0:1 Gerd Wolff 1415
3 Roland Hadlich 1273 1:0 Roland Sternberg 1295
4 Kaan Sünnenwold 774 1:0 Stefan Blohm 1363
5 Benedikt Siefke 1100 0:1 Mario Tops 1257
6 Rudolf Brecker 978 0:1 Sebastian Krebs 1382

Schwerste Runde, aber Sieg und Aufstieg!!!

Zum Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten SK Tempelhof 4 fuhren wir mit Stefans Auto ruhig hin. Die Atmosphäre dort war sehr gut. Allerdings lagen wir schnell 0:1 zurück, da Roland Sternberg offenbar den Wettkampf verwechselte und Blitzschach spielte. Wo ich 7 Züge gemacht hatte, war am Nachbarbrett der 20.Zug. Es wurden dort ständig Figuren abgetauscht. Am Ende hatte Sterni auch eine Figur mehr - nur stand sie nicht auf dem Brett,sondern NEBEN dem Brett. Da wars dann halt zu spät (hätte er man Remis angeboten, aber das sollte heute das Tabuwort sein).

Dann gewann Mario Tops gegen einen guten Schüler - Stand 1:1.Diesmal sollte es unseren Stefan Blohm doch noch erwischen, er verlor gegen einen Jüngling, der auch nur 1x verloren hatte, ansonsten alle Partien gewonnen hatte. Also keine Schande. Zum Glück konnte nach großem Kampf Sebastian Krebs gewinnen. Nun stand es 2:2. Werner Windmüller bekam öfter Remisangebote von seinem Gegner. Er wußte aber nicht, wie meine Partie ausgehen sollte (ich wußte es bis dato auch nicht). Schließlich gewann Werner das Endspiel. Stand 3:2 für uns.

Ich hatte im Mittelspiel gegen Herrn Hanowski Glück, das er nicht den Bauern gewinnen wollte, weil dadurch ein Damentausch stattgefunden hätte. So konnte ich mich erholen. Dann griff er meinen Springer mit c4 an. Wegziehen? Ja ,aber gute Felder hatte ich nicht. Ich dachte an mein großes Idol Michail Tal, und leitete ein Gegenangriff auf seinen ungedeckten Turm ein. Und der Turm hatte kein Fluchtfeld, er mußte die Qualität geben. Ich nahm mit meinem Bauern zurück.Aber mein Springer hing immer noch, nur durch das Schlagen mit dem Bauer war meine Turmlinie frei, und sein zweiter Springer ungedeckt. Also offener Schlagabtausch. Er brachte seinen Gaul in Sicherheit, ich den meinigen. Dann konnte ich weiter runtertauschen. Aber so lange noch die Damen draufwaren... In Zeitnot tauschte er endlich die Damen runter. Und mein Turm war gegen seinen Springer im Endspiel viel stärker. So konnte ich erneut auswärts gewinnen, aber da hatte Werner schon gewonnen. Fazit:4:2 bedeutet Aufstieg!! Nun wollen wir unseren 1. Platz auch verteidigen!

Gerd Wolff

Pl. Mannschaft MP BP 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1. SV Berolina Mitte 6 (A) 14:0 29,5 x 4,0 4,0 5,0 5,0 3,5 4,0 4,0
2. SK Tempelhof 1931 4 (A) 12:2 27,0 2,0 x 4,0 4,0 4,0 3,5 5,5 4,0
3. SG Narva Berlin 3 9:5 27,5 2,0 2,0 x 4,0 3,0 5,0 6,0 5,5
4. SF Nord-Ost Berlin 5 9:5 27,0 1,0 2,0 x 5,5 3,0 6,0 4,0 5,5
5. TSG Oberschöneweide 6 8:6 20,0 1,0 2,0 0,5 x 4,0 3,5 4,0 5,0
6. SC Zugzwang 95 6 6:8 19,5 2,5 2,0 3,0 3,0 x 2,0 3,5 3,5
7. SC Kreuzberg 10 6:8 17,0 2,5 1,0 0,0 2,0 3,0 x 3,5 5,0
8. SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf 4 3:11 16,5 2,0 0,0 2,0 2,5 2,5 x 4,5 3,0
9. SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 5 2:12 12,5 2,0 0,5 0,5 2,0 2,5 1,5 x 3,5
10. TuS Makkabi Berlin 4 1:13 11,5 2,0 0,5 1,0 1,5 1,0 3,0 2,5 x

Frank Hoppe

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Kommentare

Kommentar von Frank Panse |

@6. Mannschaft: Glückwunsch zum vorzeitig und verdienten Aufstieg!!!

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