Marco Miersch gewinnt den Vereinspokal 2018

Marco Miersch gewinnt den Vereinspokal 2018

Marco Miersch und Peter Müller
Frank Hoppe
Marco Miersch und Peter Müller

Nachdem der Vereinspokal, der eigentlich während eines Kalenderjahres gespielt wird, in der Vergangenheit manchmal bis weit in das nächste Jahr andauerte, ging der 2018er Wettbewerb bereits am letzten Freitag, dem 30. November zu Ende. Für das Finale hatten sich Marco Miersch und Peter Müller qualifiziert. Marco siegte mit Weiß souverän und er gewann damit zum ersten Mal den Pokal. Herzlichen Glückwunsch!

Das Finale fand am Rande der Begegnungen der Berliner Feierabendliga statt. Das nicht besonders ausgeschilderte Brett sorgte dabei für Irritationen bei einem prominenten Besucher. GM Sergej Kalinitschew (Lübecker SV, lebt aber in Berlin) war wohl wegen Sibylle Guder gekommen, die in der Feierabendliga gegen uns spielte. Beim Verfolgen der Partien stutzte er bei Marco, den er nicht auf den ausgelegten Spielberichten fand. Deshalb fragte er mich leise, was das für eine Partie von Marco sei.

Der Weg in das Finale

Peter setzte sich in den K.o.-Runden gegen Wolfgang Fiedler, Katja Sommaro, René Lasschuit und Stefan Hölz durch. Marcos Weg war etwas steiniger. Nach Roland Sternberg bekam er Lena Gebigke zugelost. In dieser Partie klingelte sein Mobiltelefon. Der von Lena herbeigerufene Werner Windmüller entschied nach Diskussion auf Weiterspielen. Marco gewann. Im Internetforum machte ich (als Zeuge) den Fall publik, was unseren damaligen Spielleiter Stefan Landt zurecht auf den Plan rief. Er entschied nachträglich auf Verlust für Marco, womit ein Drama begann, was letztendlich mit zur Abwahl von Stefan als Spielleiter führte.
Dank Werner wurde ein Kompromiss gefunden, das Beide im Wettbewerb blieben.

Im Viertelfinale trennte sich Marco von Spartac Gevorkian remis und kam im Blitzstichkampf weiter. Danach setzte er sich gegen Wolfgang Vandré durch und stand im Finale. Hier die Partie vom Finale:

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C65[Frank Hoppe]

Vereinspokal 2018

Frank Hoppe

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Kommentare

Kommentar von Stefan L. |

Dieser Pokal"sieg" wird für immer ein Schandfleck bleiben - für Marco und für den Verein.

Kommentar von Roland E. |

Der Kommentar vom 05.12.2018 erweckt den Eindruck der chronischen U...!

Kommentar von Jörg |

Auf den ersten Blick absolut unverständlich, warum das klingelnde Mobiltelefon nicht zum sofortigen Partieverlust geführt hat.
Schön wäre eine kurze Erläuterung, mit welcher Argumentation das gerechtfertigt wurde. Dann könnte sich auch der unbeteiligte Leser ein Bild machen.

Kommentar von Stefan L. |

Falls Marco zustimmt, veröffentliche ich gerne unseren gesamten Schriftverkehr zu diesem Thema.

Kommentar von Marco M. |

Ich verweilte am Brett während Lena den Schiedsrichter aufsuchte und ihren Protest vortrug. Als Werner mit Lena zu unserem Brett zurück kehrte, forderte Werner uns mit der Begründung, dass es eine Handy-Verlustregel bei Berolina (gemeint waren die Vereinsturniere) nicht gäbe, zum Weiterspielen auf. Meinerseits gab es keine Argumentation.

Kommentar von Marco M. |

Meine Antwort galt Jörg.

Kommentar von Jörg |

An Marco: Danke für die Erklärung. Das macht die Entscheidung verständlicher.

Kommentar von Stefan L. |

Was Marco wie immer nonchalant unterschlägt, ist dass sich Werner da im Unrecht befand (und das später auch eingestand). Frühere Spielleiter können sich ebenfalls nicht an so eine Regelung erinnern. Die TO bezieht sich auf die FIDE-Regeln und damit sollte das Thema eigentlich beendet sein. Nicht so bei Bero, wo man ab DWZ 2000 und/oder 10 Jahren Vereinszugehörigkeit Narrenfreiheit besitzt.

Kommentar von Jörg |

Vielen Dank auch an Stefan für die Darstellung der Gegenseite.
Anhand der Kommentare ergibt sich doch jetzt ein deutlich klareres Bild.
Ich will dann mal kein weiteres Öl ins Feuer gießen, und hoffe einfach, dass bei Bero vielleicht doch bald wieder die Friedenspfeife geraucht wird.

Kommentar von Roland B. |

@ Marco: Gratulation zum Pokalsieg, ein schöner Erfolg!

@ Frank: Der Antrag auf Außerordentliche Mitgliederversammlung mit dem Zwecke der "Abberufung und Neuwahl des Spielleiters" hatte andere Gründe. Deiner Schreibwut zum Trotz, findet sich zu diesem - in unserem Schach-Verein - einmaligen Vorgang nirgendwo auch nur der kleinste Beitrag. Schade.

@ Stefan:

Kommentar von Frank Hoppe |

Deiner Schreibwut zum Trotz, findet sich zu diesem - in unserem Schach-Verein - einmaligen Vorgang nirgendwo auch nur der kleinste Beitrag. Schade.

Da ich Alleinunterhalter bin und meine Zeit begrenzt ist, kann ich nicht zu allen Ereignissen etwas schreiben. Die Planung im Moment ist, in einem Jahresrückblick darüber zu schreiben.

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