Neue BMM-Saison wahrscheinlich mit 7 Mannschaften

Neue BMM-Saison wahrscheinlich mit 7 Mannschaften

Werner Windmüller hat die Tische mit Meldebögen und Süßigkeiten vorbereitet
Frank Hoppe
Werner Windmüller hat die Tische mit Meldebögen und Süßigkeiten vorbereitet

Am vergangenen Freitag hatte der Vorstand zur Mitgliederversammlung gerufen, um endgültig die Mannschaftsaufstellungen für die kommende Saison festzulegen. Der grobe Fahrplan dafür wurde bereits in der Vorstandssitzung am 17. Juli besprochen. Anschließend lagen die Entwürfe der sechs Mannschaften einige Zeit im Verein aus. Am 23. August waren dann rund 25 unserer über 70 Mitglieder im "en passant" erschienen, um über die Vorschläge zu diskutieren. Nicht einmal eineinhalb Stunden später, wo auch andere Sachen Thema waren, gingen die Versammelten wieder auseinander, um innerhalb der neuaufgestellten Mannschaften die Details zu besprechen.

Zwei Dinge verdienen eine besondere Aufmerksamkeit. So wird die 2. Mannschaft mit der 3. Mannschaft getauscht und es wird höchstwahrscheinlich eine 7. Mannschaft geben. So etwas gab es zuletzt 2006/07!

Zu Beginn der Versammlung um 19.35 Uhr blickte unsere Vorsitzende Katja Sommaro auf die vergangene Saison zurück. Entgegen der Vorhersagen einiger Vorstandsmitglieder bekamen wir erstaunlicherweise fast immer alle sechs Mannschaften voll. Nur drei Bretter wurden kampflos abgegeben. Für den Erhalt der 6. Mannschaft setzte sich 2018 besonders unser Ehrenvorsitzender Werner Windmüller ein. Eine Abstimmung bei der Mitgliederversammlung am 24. August 2018 ergab ein knappes Pro von 7:6 Stimmen bei 7 Enthaltungen für eine 6. Mannschaft. Um ein Haar hätten wir also keine Sechste gemeldet.

Nach Katjas Eröffnung ehrte Werner die besten Mannschaftsspieler der vergangenen Saison mit kleinen Urkunden und einem selbstfinanzierten Stiftset. Geehrt wurden damit:

  1. Mannschaft: Frank Hoppe
  2. Mannschaft: Arsen Drambyan
  3. Mannschaft: Joachim Klemp (nicht anwesend)
  4. Mannschaft: Gerd Schönfeld (nicht anwesend)
  5. Mannschaft: Lena Gebigke (nicht anwesend)
  6. Mannschaft: Stefan Blohm und Gerd Wolff

Katja berichtete danach über die Trainingsreihe, die unser Verein an jedem ersten Freitag im Monat anbietet. Bisher waren dort Wolfgang Fiedler, Thomas Hämmerlein und Katja selbst als Referenten tätig. Durchschnittlich verfolgten 10-15 Leute das Training. Bei mehr Teilnehmern ist eine Einteilung in Leistungsgruppen angedacht.

Bis es um die Mannschaften ging, kamen noch folgende Themen zur Sprache:

  • Wer beim Berliner Schachverband eine Schiedsrichterausbildung machen möchte, soll sich bei Katja oder Jens Rennspieß melden. Die Kosten für den Lehrgang werden vom Verein übernommen.
  • Am 20. Dezember gibt es ein Thematurnier ausschließlich mit Partien von Bobby Fischer. Analog unserem Laskerturnier im letzten Dezember, mit dem wir Platz 3 im deutschlandweiten Lasker-Wettbewerb erringen konnten. Da das Turnier besonders bzgl. der Partien noch vorbereitet werden muß, wird ein Helfer gesucht, der etwa 80-100 Fischer-Partien nach besonderen Kriterien auswählt.
  • Mario Tops wird bei der Wahlversammlung im Januar nicht mehr als Kassenprüfer zur Verfügung stehen. Ebenso wird ein/e Nachfolger/in für unsere Vorsitzende Katja gesucht.
  • Gerd Wolff kritisierte die sofortige Entscheidung über Blitzpartien im Vereinspokal. Katja bat um das Einreichen eines Antrags zur Versammlung im Januar.

Mannschaften für die neue Saison

Gewohnheitsmäßig ist die Diskussion bei den oberen 2-3 Mannschaften sehr kurz. So auch diesmal. Die aus der Landesliga nach sieben Jahren abgestiegene 1. Mannschaft tritt so an, wie in der letzten Saison. Dazu rutscht Frank Hoppe als Stammspieler hoch und auch unser IM Laszlo Hetey steht wieder im Aufgebot.

Die 2. und die 3. Mannschaft werden getauscht. Unsere Dritte startete 2018/19 als sogenannte Revivalmannschaft, bestehend nur aus Spielern, die bereits in der DDR für Berolina spielten. Um dieses Gefüge beizubehalten und gleichzeitig Uwe Sabrowski als Ersatz für die Erste zu haben, mußten die Mannschaften ausgetauscht werden. Das bedeutet aber kein Abstieg für die Spieler der früheren Zweiten: beide Mannschaften spielen in derselben Liga. Nur als Ersatzspieler für Mannschaft 1 kommen sie nicht mehr in Frage.

Die nachfolgenden beiden Mannschaften wurden wie schon 1, 2 und 3 sehr knapp aufgestellt. Nur 9-12 Spieler sind für die ersten fünf Mannschaften jeweils vorgesehen. Dafür drängelt sich wieder der ganze Rest von 16 Spielern um die 8 Bretter in der 6. Mannschaft.

Um 20.36 Uhr beendete Katja die Vorstellung der Mannschaften. Nun war die Zeit von Arsen Drambyan gekommen, eine Bombe zu zünden: Er regte die Bildung einer 7. Mannschaft an, für die er schon 13-17 Interessenten hätte, die noch nicht zum Verein gehören! Es handelt sich um Eltern mit ihren schachspielenden Kindern, die Vereinsluft schnuppern möchten. Da sie sich für eine Mitgliedschaft keine hohen Kosten leisten wollen oder können, eine Mitgliedschaft aber Pflicht ist, um im Berliner Schachverband (BSV) mitspielen zu können, wird unser Verein nur einen minimalen Beitrag verlangen. Der beläuft sich nach aktuellem Stand auf 6, 12 oder 27 Euro Jahresbeitrag, je nach Alter. Das ist der Beitrag, den wir an den BSV abführen müssen. Spontan erklärte sich Ehrenmitglied Martin Windmüller bereit, für dieses Vorhaben 8 mal 5 Euro an den Verein zu spenden! Auch Wolfgang Vandré fand die Idee super und begrüßte das erst einmal bis Saisonende 2020 geplante "Experiment". Und Arsen will als ausgebildeter Schiedsrichter Mannschaftsleiter machen.

Frank Hoppe

20.50 Uhr Ende der Versammlung und Übergang zu den Teambesprechungen
Frank Hoppe
20.50 Uhr Ende der Versammlung und Übergang zu den Teambesprechungen

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