Vorstand wiedergewählt

Wolfgang Vandré beim Bericht.
Jens Rennspieß
Wolfgang Vandré bei seinem Bericht. Im Hintergrund der Vorstand (von links nach rechts: Spartac Gevorkian, Werner Windmüller, Frank Binding. Verdeckt: Mario Tops und Stefan Hölz.)

Berolina jetzt wieder mit zwei Spielleitern

Am vergangenen Freitag fand unsere Mitgliederversammlung statt, auf der turnusmäßig der alte Vorstand entlastet und der neue Vorstand wiedergewählt werden sollte. Das Protokoll weist insgesamt 23 Teilnehmer aus. Ob es am scheußlichen Wetter lag oder ob der eine oder andere gar nichts von der Versammlung mitbekomman hat, kann ich nicht sagen. Ein Mitglied jedenfalls meldete sich am Tag danach bei mir, das davon nichts wusste, vielleicht trifft das auch auf andere zu. Aber wir waren beschlussfähig.

Im Vorfeld der Versammlung wurden die Kandidaturen diskutiert. Nach dem Weggang von Uwe Sabrowski meldete Spartac Gevorkian Ambition an, mich, Jens Rennspieß, als Spielleiter zu unterstützen. Und Frank Binding, der eigentlich in diesem Jahr als Kassenwart auffhören wollte, verkündete, dass er doch noch mal für die nächsten zwei Jahre kandidieren würde. Bei den anderen Vorstandsmitgliedern (Wolfgang Vandré als Vorsitzender, Stefan Hölz als 2. Vorsitzender, Mario Tops als Materialwart und unser Ehrenvorsitzender Werner Windmüller) war klar, dass sie wieder kandidieren werden, weitere Kandidaturen gab es nicht.

Der alte Vorstand wurde entlastet und anschließend wiedergewählt. Spartac wurde ebenfalls gewählt.

Aus den Berichten

Wolfgang Vandré, Frank Binding, Mario Tops und ich gingen in ihren Berichten und Wortmeldungen auf die Entwicklung der letzten zwölf Monate ein. Der Verein hat trotz diverser Abgänge heute mehr Mitglieder als in den letzten Jahren (aktuell 108), davon etwa 30 Jugendliche. Wir konnten zum ersten Mal überhaupt in unserer Geschichte eine De-facto-Jugendmannschaft für die BMM aufstellen. Inzwischen bietet Berolina ein festes Trainingsprogramm für Jugendliche an (montags, mittwochs und donnerstags). Andreas Volkmer, der eine C-Trainer-Lizenz besitzt, macht Einzelunterricht. Bei den letzten Jugendturnieren im Andreas-Gymnasium trat Berolina mit neun Kindern an, so viel wie noch nie. Berolina hat inzwischen vom Landessportbund das Kinderschutzsiegel erhalten. Die Veröffentlichung auf der Homepage steht noch aus.

Damit setzte der Verein um, was Wolfgang bei der letzten Mitgliederversammlung am selben Ort angemahnt hat: Wir müssen in die Jugendarbeit investieren und wir müssen die Jugendabteilung in das Vereinsleben integrieren. Letzteres lässt sich naturgemäß nicht so leicht realisieren. Wir haben aber im letzten Jahr anlässlich eines Gedenkturniers Alt und Jung zusammengebracht. Und mit der Etablierung der 6. Mannschaft und dem durchaus erfolgreichen Einsatz von Ersatzspielern in der 5. Mannschaft (2. Klasse) sind wir hier auf einem guten Wege.

In die Jugendarbeit investieren bedeutet auch, ganz profan, Geld in Hand nehmen. In seinem Bericht ging Frank auf den finanziellen Spielraum ein, den wir haben und auf die Aufgaben, die uns hier erwarten. Dazu gehört, neben dem Tagesgeschäft, auch das leidige Thema Eintreiben von Beitragsrückständen.

Ein anderes Thema, das einigen Vereinsmitgliedern auf den Nägeln brennt, ist der Zustand des Spielmaterials. Mario, unserer Materialwart, konnte zunächst einmal mitteilen, dass wir überhaupt erst einmal das Material bei einer Inventur am 7. Dezember des letzten Jahres gekennzeichnet haben, um etwas Ordnung reinzubringen. Wir teilen uns das "en passant" mit vier anderen Schachparteien (Friedrichstadt, Empor, den Spielern vom Bughouse und das Café selbst). Das erschwert die Arbeit eines jeden Materialwarts. Die Figuren, die üblicherweise im "in passant" frei auf den Brettern stehen, vermischen sich immer wieder mit anderen Figurensätzen, die auch frei herumstehen, ein Zustand, der mit Recht bemängelt wird.

 

Die Auslosungen, Pokal und Vereinsmeisterschaft

Skotti als Losfee
Jens Rennspieß
Skotti als Losfee für den Vereinspokal.

Für den Vereinspokal meldeten sich insgesamt 34 Spieler, also fast so viel wie im letzten Jahr (35 Spieler). Es gibt also eine Begradigungsrunde mit zwei Partien (am 13. März laut Terminkalender), bevor am 24. April die erste Runde gespielt wird.

Bei der Einteilung der Vereinsmeisterschaften (A-, B-, C- und D-Gruppe) zeigten sich die Folgen der oben erwähnten Austritte. Zudem haben etliche Spieler, die noch im letzten Jahr dabei waren, erklärt, dass sie diesmal aussetzen werden. Speziell die B-Gruppe ist davon so betroffen, dass ich bei 6 Teilnehmern (Lothar Rinke meldete sich nachträglich an) ein doppelrundiges Turnier ansetzen musste.

Ich überlege nach wie vor, ob ein neunrundiges Turnier im Schweitzer System nicht doch die bessere Alternative wäre. Der Vorteil wäre, dass ich mir über die Unwucht bei der Besetzung der einzelnen Gruppen nicht mehr den Kopf zerbrechen müsste. Im letzten Jahr, als die D-Gruppe zunächst in zwei Staffeln aufgeteilt wurde, gab es deswegen heftige Diskussionen. Ein solches Format würde auch talentierte Neuankömmlinge begünstigen, die sich nicht drei bis vier Jahre quälen müssen, bis sie es an die Spitze schaffen. Allerdings setzt dieses Format voraus, dass alle Partien spätestens am festgesetzten Rundenspieltag gespielt sein müssen, was ich mir angesichts der Flut an Terminabsagen, wie sie bei Berolina leider üblich geworden sind, nicht vorstellen kann.

Wolfgang Vandré zeigt seine Partie gegen Christian Syre.
Jens Rennspieß
Nach der Versammlung nahm sich Wolfgang die Zeit, die vorentscheidende Partie gegen Christian Syre aus der Senioren-Einzelmeisterschaft vorzuführen. Links im Bild Andreas Volkmer.

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