Zweiter Spieltag in der Vereinsmeisterschaft

Zweiter Spieltag in der Vereinsmeisterschaft

Gruppe A: Thomas Weigelt unterliegt Roland Boewer
Frank Hoppe
Gruppe A: Thomas Weigelt unterliegt Roland Boewer

Sehr viel Platz gab es bei der gestern angesetzten zweiten Runde der Vereinsmeisterschaft. Es hatten sich viele Spieler krankgemeldet oder waren anderweitig verhindert. Die Ausfallquoten in den vier Gruppen sahen wie folgt aus: 40, 67, 60 und 50 Prozent. Selbst unser emsiger Ehrenvorsitzender Werner Windmüller fehlte krankheitsbedingt. Das passierte in den vergangenen 64 Jahren, die er für Berolina aktiv ist, nicht sehr oft.

Wie im Einzelnen die ganzen Partien abliefen, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich nur die Spiele an meinen beiden Nachbarbrettern verfolgte. In der A-Gruppe legte Roland Boewer mit Sa4 den Finger in die Wunde und fortan hatte Thomas Weigelt mit seinen Schwächen am Damenflügel und im Zentrum zu kämpfen. Da er nicht die richtige Verteidigung fand, hatte Roland einen kurzen Weg zum Sieg.

Zu meiner Linken sah es in der B-Gruppe nach einem Erfolg für Michael Hirche gegen Martin Windmüller aus. Michael, der zu Saisonbeginn von der aufgelösten Schachgruppe des CFC Hertha kam, steckt allerdings weiter in einem Tief, das sich gestern fortsetzte. Nach zwei ungenauen Zügen hatte er seine Gewinn- in eine Verluststellung umgewandelt.

Meiner Partie am mittleren Brett ging eine kurze Konversation im Internetchat voraus:
Peter Müller: "Hi Frank, wir sind am Fr beide spielfrei in der VM, weil Gegner verhindert. Hast Du vielleicht Lust/Zeit, unsere Partie vorzuspielen?" Ich: "Wollte ich dich auch schon fragen. Geht klar! Bin gerade in Höchstform, da passt das gut. Zwinkernd" Peter: "Lächelnd Jut, dann Freitag beide in Höchstform. Spiel nicht so schnell!"
Okay, beide in Höchstform. Peter 3 aus 5 in der Landesliga, ich 4½ aus 5 in der 1. Klasse der BMM.

Vier Tage später hatte sich des einen Höchstform verabschiedet. Leider war ich der eine.
Nachdem ich am Tag zuvor in der Feierabendliga mit Französisch schon bedenklich stand, schraubte ich gestern wieder eine Französisch-Variante in das Brett. Mit einem Figurenopfer im 16. Zug auf f5 zeigte mir Peter endgültig, wer hier in Höchstform ist. Den Rest hätte ich mir eigentlich sparen können. Französisch ist wahrscheinlich doch nichts für mich. Und schnell spielte ich auch noch - wie immer.

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17.02.2017[Hoppe,Frank]

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Frank Hoppe

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Kommentar von sternberg |

warum bin ich vor der Veröffentlichung nicht gefrragt worden