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Seit dem 14. März steht die Schachwelt nicht mehr still in Berlin. Georg Adelberger, Spielleiter beim Schach-Club Kreuzberg, hat das Ergebnis einer Doodle-Umfrage unter seinen Mitgliedern beim Berliner Schachverband öffentlich gemacht. 80% von 54 der 170 Mitglieder votierten für einen BMM-Beginn um 10 statt um 9 Uhr. Und folgten damit einem Antrag des SC Weisse Dame, der auf dem Verbandstag am kommenden Montag behandelt werden soll.

Ein neuer Versuch der 10-Uhr-Verfechter mit einer Offensive den Vereinsvertretern endlich deutlich zu machen, wie das Volk denkt? Oder nur einer der vielen 10-Uhr-Anträge der letzten Jahre (oder Jahrzehnte?), der erneut zum Scheitern verurteilt ist?


Michael Hirche gewann mit Schwarz gegen Lothar Rinke
Frank Hoppe
Michael Hirche gewann mit Schwarz gegen Lothar Rinke

Auf die Idee, zwei lange Wettkampfpartien an einem Abend zu spielen, können wohl nur zwei kommen: Frank Hoppe und - Lothar Rinke. Und da beide recht flott auf den 64 Feldern unterwegs sind, hätten sie theoretisch noch eine dritte Partie anhängen können und wären trotzdem eher fertig gewesen, als manch anderer Spieler mit nur einer Partie am Abend.


Laszlo Hetey und Roland Boewer
Frank Hoppe
Laszlo Hetey und Roland Boewer

Eigens für das Vorschlußrundenduell gegen Verfolger Friesen wurde wieder unser Spitzenbrett aus Belgien mit der Bahn herangefahren. Es hat sich gelohnt, ihn Friesens Nummer 1 Bart Karstens gegenüberzusetzen. Im Damenendspiel mit Mehrbauer bekam er eine Gewinnstellung, konnte sie aber leider nicht verwerten. Der Abfahrttermin für die Rückfahrt via Köln nach Brüssel rückte immer näher, so daß er nicht genügend Zeit in die Stellung stecken konnte. Trotzdem erhöhte er den Matchstand auf 4:3. Jetzt spielte nur noch Peter Müller. Er hatte gegen Volker Schulz eine Remisstellung auf dem Brett. Doch in Zeitnot versäumte er es einfach mit dem Bauern durchzulaufen, verschenkte ein wichtiges Tempo und verlor dadurch noch.


Partiemitschrift auf historischem Papier
Frank Hoppe
Partiemitschrift auf historischem Papier

BFL: SG Lichtenberg gegen Berolina 2

Am Mittwoch, dem 8. März, spielte unsere zweite Mannschaft bei der Spielgemeinschaft Lichtenberg (SGL), einer Kombination der Vereine Borussia Friedrichsfelde und SV Bau-Union. Als Tabellenführer fuhren wir in die Scheffelstraße, als fast gefallener Tabellenführer kehrten wir zurück. Beim 2:2 ließen wir gegen eine in "Notbesetzung" angetretene SGL einen wichtigen Mannschaftspunkt liegen. Und schuld daran ist der Berichterstatter, der in Gewinnstellung die Dame einstellte.


Seit 23.20 Uhr am 10. März sicher wie Fort Knox?

Wem es heute noch nicht aufgefallen ist: Ich habe in der Nacht für unsere Hauptseite und die Subdomain mit dem neuen Forum SSL-Zertifikate gekauft. Ja, gekauft. Es gibt zwar seit einigen Jahren die kostenlosen "Let's encrypt"-Zertifikate, die auch von den meisten Hostern angeboten werden, doch unser Hoster Domainfactory will noch einen Reibach machen, indem er nur kostenpflichtige Zertifikate anbietet. Im günstigsten Fall sind das 1,99 € je Monat und Subdomain. Domainfactory hat extra 2013/14 die Preise für die Zertifikate erhöht, nachdem der internationale Trend immer mehr zu SSL geht. Vorreiter ist Google. Deren Marktmacht hinterläßt nicht nur bei den Websitebetreibern, sondern auch bei den Browserherstellern Spuren. Google straft Webseiten im Suchranking ab, die nicht über SSL erreichbar sind. Das kann man vielleicht noch verschmerzen. Doch auch in immer mehr Browsern werden die Benutzer - also die Leser der Webseiten - immer mehr mit Einschränkungen und Hinweisen genervt.


Frank Hoppe

Der Vereinspokal 2016 ist noch immer nicht zu Ende. Trotzdem fand gestern bereits die 1. Runde im Vereinspokal 2017 statt. 23 Paarungen waren angesetzt, für 17 Paarungen mußte aber nur aufgebaut werden. Sechs Spieler hatten abgesagt. Trotz der Absagen wurde es richtig voll.


Seit Anfang Februar befragt der Deutsche Schachbund (DSB) die Schachspielerinnen und Schachspieler Deutschlands nach ihren Bezügen zum Schach. Als hauptamtlicher Webmaster des DSB ist es mir ein Bedürfnis auch auf unserer Vereinseite darauf hinzuweisen, zumal ich z.T. selbst in die Tests des Fragebogens vor der Veröffentlichung einbezogen war. Und natürlich habe ich die Umfrage auch schon selbst beantwortet, was im Durchschnitt 20-30 Minuten dauert.


1. Mannschaft: Spielte auswärts gegen SF Berlin 3 und verlor knapp 3,5 zu 4,5. Da Rotation Pankow 2 auch verloren hat, führt sie weiterhin die Tabelle an und somit bleibt es nach oben offen. Also Jungs nur noch zweimal gewinnen und dann iss alles jut.


Berolina 3 gegen Queer-Springer 2
Frank Hoppe
Diesmal kein Bild von Mannschaft 1: Berolina 3 gegen Queer-Springer 2

Die dritte Mannschaft der Schachfreunde Berlin, erstmals ohne ihr etatmäßiges Spitzenbrett Andreas Modler, beendete heute den Höhenflug unserer 1. Mannschaft in der Landesliga. Mit 3½:4½ ging der Wettkampf verloren, womit uns die "Meute" auf die Pelle rückt. Zu den Verfolgern zählen neben unserem heutigen Gegner vier weitere Mannschaften. Alle trennen nur zwei Mannschaftspunkte und insbesondere Zitadelle und Friesen können im direkten Vergleich am Stuhl des Spitzenreiters sägen.


Berolina 2 gegen SG Weißensee
Frank Hoppe
Berolina 2 gegen SG Weißensee

Mit einem Sieg gegen die SG Weißensee hat unsere 2. Mannschaft gestern abend die Führung in der B-Staffel der Berliner Feierabendliga übernommen. Mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung sieht es sehr gut beim Aufstiegskampf aus.

Unsere 1. Mannschaft hielt mit einem Sieg gegen Mariendorf den Kontakt zu den etwas brettpunktbesseren Mannschaften in der Staffel A. Hier ist noch alles drin im Kampf um die Berliner Meisterschaft.