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Georg Richter war beim heutigen Online-Schnellschachturnier nicht zu bezwingen. Auf den ersten drei Plätzen waren wieder die üblichen Verdächtigen.


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Uwe Sabrowski war nicht zu stoppen. Er verlor nur zwei Partien - gegen Andreas Volkmer und gegen den stark aufspielenden Spartac Gevorkian.


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Beim sonntäglichen Schnellschachturnier gibt es immer wieder dasselbe Bild: Uwe Sabrowski, Georg Richter und Frank Hoppe machen die ersten drei Plätze unter sich aus. Diesmal stand ich ganz oben auf dem Treppchen. Andreas Volkmer stieg nach Browserproblemen aus. Bei ihm fehlten zwei Springer auf dem virtuellen Brett. Er hätte blind spielen müssen - oder auf das 3D-Brett umschalten sowie später den Browser neu starten. Es sohl sich wohl um einen Fehler im SVG-Rendering des Firefox handeln.


Der niederländische Schachverein "Schaakhuis en passant" aus Den Haag hat uns (das Team "En Passant Berlin") zu einem Online-Wettkampf auf lichess.org herausgefordert. Der Wettkampf findet am Samstag, den 23. Januar um 20 Uhr statt. Der virtuelle Turnierraum ist hier zu finden.


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Mit zwei Dauergästen (als das noch möglich war) aus dem "en passant", Chen Long und Brandon Roberts, war heute unser Mittwochsblitzturnier auf LiChess. Die Führung wechselte ständig zwischen Thomas Hämmerlein, Andreas Volkmer und Georg Richter. Letzterer hatte am Ende die Nase vorn.


Am vierten Tag meines Onlinewettkampfes gegen Peter Müller stand mit "King of the Hill" (KOTH) eine neue Disziplin auf dem Programm. Dabei wird nach den normalen Regeln gespielt. Weiß oder Schwarz kann aber nicht nur durch Matt gewinnen, sondern auch durch eine Königswanderung in das Zentrum. Kommt ein König auf die Felder e4, e5, d4 oder d5 hat der Spieler gewonnen. Der Zufall wollte es, das wir bereits kurz vor der Matchfortsetzung zum ersten Mal beim KOTH aufeinandertrafen: Peter hatte meine öffentliche Herausforderung angenommen. Ich verlor in besserer Stellung, weil Peter mit dem König nach e5 kam. Keine guten Voraussetzungen um einen 12:18-Rückstand aufzuholen.


Peter Müller gegen Frank Hoppe - Stand 18:12

Dank seiner Bulletqualitäten konnte sich Peter am Sonntag einen beruhigenden 6-Punkte-Vorsprung erwirtschaften. Den baute er heute in der ersten Partie (Schnellschach) noch um zwei Punkte aus. Im anschließenden Blitzschachmatch hatte er die ersten Partien noch Mühe mit der Zeiteinteilung. Ich startete dadurch im Blitz mit 2½:½. Danach hatte sich Peter eingewöhnt und glich aus. In der zweiten Schnellschachpartie konnte ich zurückschlagen und dadurch den zweiten Tag ausgeglichen gestalten.

In den morgigen letzten Wettkampftag geht Peter mit einem Vorsprung von 6 Punkten. Es steht noch einmal Schnellschach und sechsmal "King of the hill" auf dem Programm.


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"Irgendwann müssen sich die 8 Stunden Training täglich sich ja auch mal auszahlen" kommentierte Uwe Sabrwoski nach seinem überlegenen Sieg. Dabei verschenkte er in Runde 1 noch ein halben Punkt, weil er sich kurzzeitig vom Turnier abgemeldet hatte, um die Teilnehmerzahl gerade zu machen.


2. Bulletsieg von Frank
Frank Hoppe
2. Bulletsieg von Frank

Peter Müller gegen Frank Hoppe - Stand 13½:7½

Am zweiten Tag des Matches zwischen mir und Peter Müller nahte für mich das Desaster schlechthin - Bulletschach. Schach mit nur einer Minute Bedenkzeit. Peter hat ein LiChess-Rating von über 2000, ich unter 1500. Es sah alles nach einem 10:0 für Peter aus. Doch schon in der dritten Partie schaute Peter nicht so genau hin und ließ sich zweizügig mattsetzen. Daß ich später noch eine zweite Partie gewinnen würde (siehe Teaserbild), ahnte ich da noch nicht.

In der einzigen Schnellschachpartie des Tages verlor ich leider auch, so daß Peter einen beruhigenden Vorsprung von 6 Punkten in die beiden letzten Tage morgen und Dienstagabend mitnimmt. Morgen steht 5 mal Blitz und zweimal Schnellschach auf dem Programm. Am Dienstag dann noch einmal Schnellschach und sechsmal "King of the hill".


Schlußstellung aus der zweiten Schnellschachpartie
Frank Hoppe
Schlußstellung aus der zweiten Schnellschachpartie

Peter Müller gegen Frank Hoppe - Stand 3½:5½

Heute begann, etwas früher als um 14 Uhr, das Duell um die Welt ... ähem um den Burger, zwischen mir und Peter. Während unserer Partien sahen wir uns über Zoom und quatschten miteinander. Angesichts des Bulletdesasters, das mich morgen erwartet, wollte Peter eine Modifikation vorschlagen, die ihn nicht so bevorteilt hätte. Ich lehnte aber ab und hoffe, das morgen zu erwartende 0:10 im Bullet durch viele Punkte in den anderen Disziplinen wettmachen zu können. Doch heute begann es denkbar schlecht. Peter nahm mir gleich die ersten beiden Partien ab und führte 3:0 (Schnellschach wird mit 2 Siegpunkten belohnt). Doch zum Glück konnte ich meine Pechsträhne danach unterbrechen und gewann den zweiten Teil des Tages mit 5½:½.