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Es ist wieder Vereinspokal! Für manche war er schnell wieder vorbei...
Frank Hoppe
Es ist wieder Vereinspokal! Für manche war er schnell wieder vorbei...

Abgesehen von den kampflosen Ergebnissen kamen in der noch nicht ganz beendeten 1. Runde des Vereinspokals die Favoriten nahezu ungeschoren davon. Lediglich den Autor erwischte es am 8. Februar mit Schwarz gegen Reinhard Weigelt. Eine lange gleichstehende Partie neigte sich nach einem Bauerneinsteller meines ansonsten sehr gut aufspielenden Gegners stark in meine Richtung. Im Gefühl des sicheren Sieges vernachlässigte ich aber die Berechnung der konkreten Gewinnvariante und verdarb die Stellung erst zum Remis, kurz danach sogar zum Verlust.


Ulf von Herman und Drazen Muse gegen Andreas Volkmer und Thilo Keskowski
Frank Hoppe
Ulf von Herman und Drazen Muse gegen Andreas Volkmer und Thilo Keskowski

Der erste Saisonsieg für Andreas Volkmer war auch gleich ein grandioser: Er besiegte den Internationalen Meister Ulf von Herman, der zwar nicht mehr so glanzvoll wie früher am Brett agiert, trotzdem noch immer eine große Spielstärke hat. Vor rund 12 Jahren fegte er in der Bundesliga GM Michal Krasenkow in nur 13 Zügen vom Brett!

Leider reichte Andreas' Sieg nicht. Am Ende stand es 3:5 gegen Tegel 3 und unsere erste Mannschaft strebt weiter unaufhaltsam dem Abstieg entgegen.


Detlef Boetzer bei der Berliner Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft 2016
Frank Hoppe
Detlef Boetzer bei der Berliner Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft 2016

Am 4. Januar haben wir ein Neujahrsschnellturnier durchgeführt, welches von unserem Gast Detlef Boetzer gewonnen wurde. Punktgleich mit ihm belegten Reinhard Weigelt und Uwe Sabrowski die Plätze zwei und drei. Turnierleiter war Peter Müller.


Robert Hübner spielte bei der Bundesligaendrunde 2014 in Eppingen bereits simultan
Georgios Souleidis
Robert Hübner spielte bei der Bundesligaendrunde 2014 in Eppingen bereits simultan

Beim Lasker-Tag des Schachs des Deutschen Schachbundes (DSB) haben wir mit unserer Aktion und dem dazugehörenden Bericht einen dritten Platz bei über 50 Bewerbern erreicht. Das ist dem DSB nicht nur 100 Euro für unsere Vereinskasse wert, sondern auch einen Platz im Simultan von Dr. Robert Hübner. Der ehemalige Weltklassespieler wird am 1. März 2019 um 17 Uhr im Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße gegen 25 Gegner antreten. Wie im vergangenen Jahr ist das nur eine von vielen Schachveranstaltungen im Hotel. Eine ausführliche Vorschau gibt es beim DSB.


Frank Hoppe

Am 11. Januar fand unsere jährliche Mitgliederversammlung statt, bei der wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen, die Preisträger der Vereinsturniere ehren und die Vereinsmeisterschaft und den Vereinspokal auslosen. Auf dem Programm stand diesmal auch die Vorstellung der neuen Turnierordnung und die Wahl eines Schiedsgerichts.


Friesen gegen Berolina
Frank Hoppe
Friesen gegen Berolina

2:6 bei Friesen Lichtenberg, das wars dann wohl. Das Liga-Orakel sieht uns zu 99,9 Prozent als Absteiger. Wir können jetzt höchstwahrscheinlich für die Stadtliga planen und uns nach sieben Saisons aus der Landesliga verabschieden. Ein dritter Platz 2016/17 und der um einen halben Brettpunkt verfehlte Oberligaaufstieg war das beste Ergebnis. Das ist nicht mal zwei Jahre her! Und nun? Roland und Marco sind nicht zu ersetzen. Und die anderen Spieler stellen plötzlich Figuren ein. Wir sind zurecht klarer Letzter in der Landesliga.


Wir wünschen allen Mitgliedern von Berolina und allen Freunden unseres Schachvereins eine besinnliche Weihnahtszeit, frohe Festtage und einen guten Rutsch.

Wer in diesem Jahr noch eine freie Partie spielen oder etwas blitzen möchte, kann am Freitag, den 28.12.2018, ab 18 Uhr im en passant vorbei kommen.

 


Wolfgang Vandré, Mark Müller und Truong Son Nguyen Luu
Frank Hoppe
Wolfgang Vandré, Mark Müller und Truong Son Nguyen Luu

Fast sah es so aus, als würde Truong Son Nguyen Luu (SK Zehlendorf) durchziehen und das Emanuel-Lasker-Thematurnier gestern abend im "en passant" für sich entscheiden. Doch dann erhielt er in der vorletzten Runde zwar gegen Wolfgang Vandré (SV Berolina Mitte) Schwarz wie Lasker 1892 gegen Showalter, doch der einzige deutsche Weltmeister stand damals schon ziemlich schlecht nach 15 Zügen. Die beiden spielten als Letzte. Während Lasker die Partie noch drehte, gelang dies Truong Son 126 Jahre später nicht. So konnte Mark Müller in der letzten Runde noch vorbeiziehen und mit 476,6 Punkten vor Truong Son 433,0 und Wolfgang 429,4 gewinnen.


Berolina 1 und 2
Frank Hoppe
Berolina 1 und 2

Am vergangenen Freitag (14.12.) gab es wieder Heimspiele in der Berliner Feierabendliga (BFL). Werner Windmüller, der sich seit der Einführung der BFL für diese Turnierserie engagiert, hatte große Probleme die 16 Spieler für unsere vier Mannschaften zusammenzubekommen. Die Personalnot schlug sich zum Teil in den Ergebnissen nieder.


Bretter 2 bis 4 - fertig. Nur Thilo an Brett 1 spielt noch.
Frank Hoppe
Bretter 2 bis 4 - fertig. Nur Thilo an Brett 1 spielt noch.

Die Überschrift stand schon fest, als ich mich auf die Recherche in unser Archiv begab, um ein 0:8 von der 1. Mannschaft zu finden. Fehlanzeige! Am 9. Dezember feierten wir im Ausweichlokal der Schachfreunde Berlin unsere Premiere mit dieser Höchststrafe. Damit haben die Träume vom Klassenerhalt in der Landesliga einen deutlichen Dämpfer bekommen. Das Liga-Orakel prophezeit inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,1%, das wir uns aus der höchsten Berliner Spielklasse verabschieden. Dabei sind noch 5 Runden zu spielen, wo wir 10 Mannschaftspunkte holen können...