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Berolina 1 und 2
Frank Hoppe
Berolina 1 und 2

Am vergangenen Freitag (14.12.) gab es wieder Heimspiele in der Berliner Feierabendliga (BFL). Werner Windmüller, der sich seit der Einführung der BFL für diese Turnierserie engagiert, hatte große Probleme die 16 Spieler für unsere vier Mannschaften zusammenzubekommen. Die Personalnot schlug sich zum Teil in den Ergebnissen nieder.


Bretter 2 bis 4 - fertig. Nur Thilo an Brett 1 spielt noch.
Frank Hoppe
Bretter 2 bis 4 - fertig. Nur Thilo an Brett 1 spielt noch.

Die Überschrift stand schon fest, als ich mich auf die Recherche in unser Archiv begab, um ein 0:8 von der 1. Mannschaft zu finden. Fehlanzeige! Am 9. Dezember feierten wir im Ausweichlokal der Schachfreunde Berlin unsere Premiere mit dieser Höchststrafe. Damit haben die Träume vom Klassenerhalt in der Landesliga einen deutlichen Dämpfer bekommen. Das Liga-Orakel prophezeit inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,1%, das wir uns aus der höchsten Berliner Spielklasse verabschieden. Dabei sind noch 5 Runden zu spielen, wo wir 10 Mannschaftspunkte holen können...


Roland Boewer bei der Berliner Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft 2016
Frank Hoppe
Roland Boewer bei der Berliner Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft 2016

Roland Boewer gelang es als erstem Spieler in der Geschichte unseres Schachklubs die Vereinsmeisterschaft zum dritten Mal hintereinander zu gewinnen. Es ist sein fünfter Titel insgesamt. Zuvor gewann er auch 2014 und 1999. Herzlichen Glückwunsch, Roland!


Rico Schmidt, Mario und Matthias Ahlberg
Frank Hoppe
Rico Schmidt, Mario und Matthias Ahlberg

Am 30. November hatten unsere vier Mannschaften Heimspiele in der zweiten Feierabendligarunde. Nachfolgend alle Ergebnisse, einige Partien und ein kleines Video von der Partie von Reinhard Weigelt. Während ich filmte machte Scottie Mätzchen, ich solle eingreifen. Dabei war ich gar nicht Schiedsrichter sondern der die Partie mitschreibende Werner. Beim Filmen kam mir der Zug von Weiß allerdings seltsam vor, weil ich dachte, das jetzt kein Schachgebot möglich sei. Das Brett war noch von weiteren Zuschauern umrahmt.


Marco Miersch und Peter Müller
Frank Hoppe
Marco Miersch und Peter Müller

Nachdem der Vereinspokal, der eigentlich während eines Kalenderjahres gespielt wird, in der Vergangenheit manchmal bis weit in das nächste Jahr andauerte, ging der 2018er Wettbewerb bereits am letzten Freitag, dem 30. November zu Ende. Für das Finale hatten sich Marco Miersch und Peter Müller qualifiziert. Marco siegte mit Weiß souverän und er gewann damit zum ersten Mal den Pokal. Herzlichen Glückwunsch!


Wolfgang Fiedler, Uwe Sabrowski, Joachim Klemp, Siegfried Stein, Henry Reiche, Mario Janik, Martin Windmüller und Andreas Reiche
Archiv Uwe Sabrowski
Wolfgang Fiedler, Uwe Sabrowski, Joachim Klemp, Siegfried Stein, Henry Reiche, Mario Janik, Martin Windmüller und Andreas Reiche

Das gab es bei Berolina noch nie (glaube ich - auf die 50er/60er Jahre will ich nicht wetten): eine Mannschaft nur zusammengestellt aus Leuten, die etwas gemeinsam haben! Zum Beispiel das Alter - alles schon reifere Herren. Aber nein, das ist es nicht. Uwe, Wolfgang, Scottie, Enne, Lalla, Klempi, MaWi und Siggi spielten schon in den 1980er Jahren, teilweise auch in den 1970ern, bei Berolina. In Runde drei der BMM waren die Ewiggestrigen, wie ich sie scherzhaft nenne, zum ersten Mal unter sich. Sie mußten ihren Achter mit keinem Vereinsjüngeren teilen. Und prompten kamen sie nach zwei Unentschieden zum ersten Mannschaftssieg!


Zwei Berliner Urgesteine: Gerhard Mietzelfeldt (BSV-Ehrenpräsident, ehemaliger BFA-Vorsitzender und Erfinder des Kurt-Richter-Gedenkturniers) und Werner Windmüller (über 58 Jahre Vereinsvorsitzender Berolina, Bundesverdienstkreuzträger)
Thomas Mothes
Zwei Berliner Urgesteine: Gerhard Mietzelfeldt (BSV-Ehrenpräsident, ehemaliger BFA-Vorsitzender und Erfinder des Kurt-Richter-Gedenkturniers) und Werner Windmüller (über 58 Jahre Vereinsvorsitzender Berolina, Bundesverdienstkreuzträger)

NARVA und Chemie im Doppelpack wartete auf uns in der ersten Runde der neuen Feierabendligasaison des Berliner Schachverbandes. Während unsere dritte und vierte Mannschaft bereits am letzten Donnerstag (15.11.) in der Kadiner Straße in der Seniorenfreizeitstätte "Lebensfreude" antreten mußten, hatte die erste und zweite Mannschaft noch einen Tag Schonfrist für den Auftritt bei Chemie Weißensee.

Bei den Glühlampenwerkern blieben wir chancenlos. Dafür fing der Vorsitzende der gastgebenden SG NARVA, Thomas Mothes, für uns ein ganz besonderes Motiv ein: Gerhard Mietzelfeldt (81) gegen Werner Windmüller (er wird am 26.11. 88 Jahre alt!) - zwei Berliner Urgesteine, die das Schach in Ostberlin wesentlich mitprägten.


Vorn Peter Wünsche und Uwe Sabrowski, dahinter Andreas Volkmer und Joachim Stock
Frank Hoppe
Vorn Peter Wünsche und Uwe Sabrowski, dahinter Andreas Volkmer und Joachim Stock

Jens Rennspieß marschiert in der B-Kategorie durch

Gestern endete die Blitzschachmeisterschaft 2018 mit dem siebten und damit letztem Turnier. Andreas Volkmer stand bereits nach dem 6. Turnier als neuer Meister fest - zum fünften Mal in Folge! Nun ging es nur noch um Platz 3. Um den stritten sich Stefan Hölz und Frank Hoppe. Doch am Ende wurde es weniger spannend als erwartet. Kleines Teilnehmerfeld, 30% Gäste, kein Stefan weit und breit. So konnte ich trotz schwacher Leistung trotzdem noch am vierfachen Vizemeister der letzten Jahre vorbeiziehen.

Die Kategorie B für die Spieler unter DWZ 1800 ging in beeindruckender Art und Weise an unseren Spielleiter Jens Rennspieß. Er nahm an allen Turnieren teil und wurde immer bester B-Spieler! Das macht ihm so schnell keiner nach.


Ich bin ja nicht der Spieler, der sich so mit Eröffnungstheorie und anderweitiger Schachwissenaneignung beschäftigt. Die meisten Eröffnungen kenne ich zwar dem Namen nach, bin aber nicht imstande die Züge dazu auf dem Brett auszuführen. Mein spärliches Wissen baut sich zum größten Teil auf meinen Jugendzeiten auf, wo ich miserabel Fernschach spielte, dabei aber die Bücher zu Rate zog. Ansonsten vertraue ich schon immer meiner Intuition und dem damit verbundenen schnellen Spiel, was den ein oder anderen Gegner mächtig nervt. Und andere zu der Verkenntnis verleitet, ich sei ein Stümper, weil ich beim Schach nicht richtig nachdenke. Mache ich ja auch nicht, ich tue meistens ja nur so.

Für den nachfolgenden kleinen Beitrag wurde ich durch Partien von Freitag, dem 12. Oktober bis Dienstag, den 16. Oktober inspiriert. Drei Partien spielte ich selbst, bei der vierten Partie konnte ich nur zuschauen. Und immer kam Caro-Kann aufs Brett!


Thilo zeigt seine Partie Wolfgang und Stefan
Frank Hoppe
Thilo zeigt seine Partie Wolfgang und Stefan

Die zweite Runde der Berliner Mannschaftsmeisterschaft sah personell für unsere Mannschaften schon deutlich günstiger aus. Die 1. Mannschaft mußte nur Marco Miersch und kurzfristig Thomas Hämmerlein ersetzen. Für die beiden kam der etatmäßige Ersatzmann Frank Hoppe zum Einsatz und dazu Yosip Shapiro. Yosip kam als Letzter, spielte als Letzter und machte als Letzter einen ganzen Punkt - den Ausgleich zum überraschenden 4:4.

Ähnlich erfolgreich, allerdings mit Mannschaftssiegen, waren die 4. und 6. Mannschaft. Die anderen drei Mannschaften dürften dagegen etwas unzufrieden nach Hause gegangen sein. So spielte die 2. Mannschaft zwar nur zu siebt, doch als klarer Favorit lag trotzdem ein 7:1 im Rahmen der Erwartungen. Es wurde ein 3½:4½...