Nachrichten

Zurzeit sind keine Nachrichten vorhanden.

Friesen gegen Berolina
Frank Hoppe
Friesen gegen Berolina

2:6 bei Friesen Lichtenberg, das wars dann wohl. Das Liga-Orakel sieht uns zu 99,9 Prozent als Absteiger. Wir können jetzt höchstwahrscheinlich für die Stadtliga planen und uns nach sieben Saisons aus der Landesliga verabschieden. Ein dritter Platz 2016/17 und der um einen halben Brettpunkt verfehlte Oberligaaufstieg war das beste Ergebnis. Das ist nicht mal zwei Jahre her! Und nun? Roland und Marco sind nicht zu ersetzen. Und die anderen Spieler stellen plötzlich Figuren ein. Wir sind zurecht klarer Letzter in der Landesliga.


Wir wünschen allen Mitgliedern von Berolina und allen Freunden unseres Schachvereins eine besinnliche Weihnahtszeit, frohe Festtage und einen guten Rutsch.

Wer in diesem Jahr noch eine freie Partie spielen oder etwas blitzen möchte, kann am Freitag, den 28.12.2018, ab 18 Uhr im en passant vorbei kommen.

 


Wolfgang Vandré, Mark Müller und Truong Son Nguyen Luu
Frank Hoppe
Wolfgang Vandré, Mark Müller und Truong Son Nguyen Luu

Fast sah es so aus, als würde Truong Son Nguyen Luu (SK Zehlendorf) durchziehen und das Emanuel-Lasker-Thematurnier gestern abend im "en passant" für sich entscheiden. Doch dann erhielt er in der vorletzten Runde zwar gegen Wolfgang Vandré (SV Berolina Mitte) Schwarz wie Lasker 1892 gegen Showalter, doch der einzige deutsche Weltmeister stand damals schon ziemlich schlecht nach 15 Zügen. Die beiden spielten als Letzte. Während Lasker die Partie noch drehte, gelang dies Truong Son 126 Jahre später nicht. So konnte Mark Müller in der letzten Runde noch vorbeiziehen und mit 476,6 Punkten vor Truong Son 433,0 und Wolfgang 429,4 gewinnen.


Berolina 1 und 2
Frank Hoppe
Berolina 1 und 2

Am vergangenen Freitag (14.12.) gab es wieder Heimspiele in der Berliner Feierabendliga (BFL). Werner Windmüller, der sich seit der Einführung der BFL für diese Turnierserie engagiert, hatte große Probleme die 16 Spieler für unsere vier Mannschaften zusammenzubekommen. Die Personalnot schlug sich zum Teil in den Ergebnissen nieder.


Bretter 2 bis 4 - fertig. Nur Thilo an Brett 1 spielt noch.
Frank Hoppe
Bretter 2 bis 4 - fertig. Nur Thilo an Brett 1 spielt noch.

Die Überschrift stand schon fest, als ich mich auf die Recherche in unser Archiv begab, um ein 0:8 von der 1. Mannschaft zu finden. Fehlanzeige! Am 9. Dezember feierten wir im Ausweichlokal der Schachfreunde Berlin unsere Premiere mit dieser Höchststrafe. Damit haben die Träume vom Klassenerhalt in der Landesliga einen deutlichen Dämpfer bekommen. Das Liga-Orakel prophezeit inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,1%, das wir uns aus der höchsten Berliner Spielklasse verabschieden. Dabei sind noch 5 Runden zu spielen, wo wir 10 Mannschaftspunkte holen können...


Roland Boewer bei der Berliner Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft 2016
Frank Hoppe
Roland Boewer bei der Berliner Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft 2016

Roland Boewer gelang es als erstem Spieler in der Geschichte unseres Schachklubs die Vereinsmeisterschaft zum dritten Mal hintereinander zu gewinnen. Es ist sein fünfter Titel insgesamt. Zuvor gewann er auch 2014 und 1999. Herzlichen Glückwunsch, Roland!


Rico Schmidt, Mario und Matthias Ahlberg
Frank Hoppe
Rico Schmidt, Mario und Matthias Ahlberg

Am 30. November hatten unsere vier Mannschaften Heimspiele in der zweiten Feierabendligarunde. Nachfolgend alle Ergebnisse, einige Partien und ein kleines Video von der Partie von Reinhard Weigelt. Während ich filmte machte Scottie Mätzchen, ich solle eingreifen. Dabei war ich gar nicht Schiedsrichter sondern der die Partie mitschreibende Werner. Beim Filmen kam mir der Zug von Weiß allerdings seltsam vor, weil ich dachte, das jetzt kein Schachgebot möglich sei. Das Brett war noch von weiteren Zuschauern umrahmt.


Marco Miersch und Peter Müller
Frank Hoppe
Marco Miersch und Peter Müller

Nachdem der Vereinspokal, der eigentlich während eines Kalenderjahres gespielt wird, in der Vergangenheit manchmal bis weit in das nächste Jahr andauerte, ging der 2018er Wettbewerb bereits am letzten Freitag, dem 30. November zu Ende. Für das Finale hatten sich Marco Miersch und Peter Müller qualifiziert. Marco siegte mit Weiß souverän und er gewann damit zum ersten Mal den Pokal. Herzlichen Glückwunsch!


Wolfgang Fiedler, Uwe Sabrowski, Joachim Klemp, Siegfried Stein, Henry Reiche, Mario Janik, Martin Windmüller und Andreas Reiche
Archiv Uwe Sabrowski
Wolfgang Fiedler, Uwe Sabrowski, Joachim Klemp, Siegfried Stein, Henry Reiche, Mario Janik, Martin Windmüller und Andreas Reiche

Das gab es bei Berolina noch nie (glaube ich - auf die 50er/60er Jahre will ich nicht wetten): eine Mannschaft nur zusammengestellt aus Leuten, die etwas gemeinsam haben! Zum Beispiel das Alter - alles schon reifere Herren. Aber nein, das ist es nicht. Uwe, Wolfgang, Scottie, Enne, Lalla, Klempi, MaWi und Siggi spielten schon in den 1980er Jahren, teilweise auch in den 1970ern, bei Berolina. In Runde drei der BMM waren die Ewiggestrigen, wie ich sie scherzhaft nenne, zum ersten Mal unter sich. Sie mußten ihren Achter mit keinem Vereinsjüngeren teilen. Und prompten kamen sie nach zwei Unentschieden zum ersten Mannschaftssieg!


Zwei Berliner Urgesteine: Gerhard Mietzelfeldt (BSV-Ehrenpräsident, ehemaliger BFA-Vorsitzender und Erfinder des Kurt-Richter-Gedenkturniers) und Werner Windmüller (über 58 Jahre Vereinsvorsitzender Berolina, Bundesverdienstkreuzträger)
Thomas Mothes
Zwei Berliner Urgesteine: Gerhard Mietzelfeldt (BSV-Ehrenpräsident, ehemaliger BFA-Vorsitzender und Erfinder des Kurt-Richter-Gedenkturniers) und Werner Windmüller (über 58 Jahre Vereinsvorsitzender Berolina, Bundesverdienstkreuzträger)

NARVA und Chemie im Doppelpack wartete auf uns in der ersten Runde der neuen Feierabendligasaison des Berliner Schachverbandes. Während unsere dritte und vierte Mannschaft bereits am letzten Donnerstag (15.11.) in der Kadiner Straße in der Seniorenfreizeitstätte "Lebensfreude" antreten mußten, hatte die erste und zweite Mannschaft noch einen Tag Schonfrist für den Auftritt bei Chemie Weißensee.

Bei den Glühlampenwerkern blieben wir chancenlos. Dafür fing der Vorsitzende der gastgebenden SG NARVA, Thomas Mothes, für uns ein ganz besonderes Motiv ein: Gerhard Mietzelfeldt (81) gegen Werner Windmüller (er wird am 26.11. 88 Jahre alt!) - zwei Berliner Urgesteine, die das Schach in Ostberlin wesentlich mitprägten.