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Endspieltraining mit Wolfgang Fiedler

Diesen Freitag werden bei Berolina Endspiele geübt. In einem Gespräch sagte mir mal Wolfgang, wer gutes Schach spielen möchte der sollte sich mit Endspielen beschäftigen und um Endspieltechniken und Strategien geht es am kommenden Trainingsabend. Allerdings bleiben die Endspielbücher von Juri Awerbach dabei völlig unberührt. Wolfgang will die Endspielstrategien vom aktuellen Weltmeister Magnus Carlsen präsentieren. Ich kam bei der BMM dreimal ins Endspiel, die ich alle äußerst schlecht verwaltet habe. Also für mich ist dieser Trainingsabend ein Pflichtprgramm.

Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr und ist kostenfrei. Alle Mitglieder von Berolina und Freunde unseres Vereins sind herzlich dazu eingeladen.

Katja Sommaro

 


Wir gratulieren unserer Vierten und unserer Sechsten zum Aufsteig. Beide Mannschaften haben ihre Liga gerockt und rutschen eine Spielklasse nach oben. Herzlichen Glückwunsch! Die 3. und die 5. Mannschaft hatten vor der 8. Runde noch Aufstiegschancen, doch dann fehlte das kleine Quäntchen Glück. Schade, aber dennoch eine super Mannschaftsleistung! Die 2. Mannschaft ist sicher auf dem 2. Platz gelandet. Ein dicker, fetter Wehmutstropfen ist der Abstieg der 1.Mannschaft aus der Landesliga, in der sie seit 2012/13 spielte und nun im verflixten siebten Jahr sich leise von dieser Liga verabschiedet.

Die BMM haben wir mit insgesamt sechs Mannschaften gespielt, welches im Verhältnis zu unserer Mitgliederanzahl (circa 70 Mitglieder) enorm ist. Dieser Einsatz und die Spielfreude macht Berolina innerhalb des Berliner Schachverbands zu etwas Besonderen. In dieser Saison wurden insgesamt nur drei Bretter frei gelassen. Für diese starke Spielbereitschaft, für den Kampfgeist, für das frühe Aufstehen und die vielen tollen Schachpartien möchte ich mich bedanken. Vielen Dank an alle Mannschaftsleiter, Schiedsrichter und Spieler/-innen.

Katja Sommaro

 


Rechts Martin Windmüller
Frank Hoppe
Rechts Martin Windmüller

Wer ist der stärkste Spieler in der 1. Mannschaft? Ich!
Diese Aussage blieb bei den Analysen der 8. BMM-Runde nicht unwidersprochen. Andreas Volkmer relativierte gleich: "Du bist der Beste, aber nicht der Stärkste!"
Der Beste bin ich mit 5 aus 8. Und das wird sich selbst bei einer Niederlage am 31. März in Kreuzberg nicht ändern.

Und dann steht noch eine andere vollmundige Ankündigung im Raum. Vier Spieler sind aus der B-Gruppe der Vereinsmeisterschaft aufgestiegen in die A-Gruppe. Ich bezeichnete das Quartett selbstbewußt als Fallobst und Pflichtprogramm und kündigte 4:0 Punkte an. Der Auftakt am 18. Januar gegen André Schüler (er gewann die B-Gruppe) lief schon mal sehr glatt. Am 15. März sollte gegen den Zweiten aus dieser Garde, Martin Windmüller, der zweite Sieg kommen. Doch entgegen meiner Planung, lief die Partie komplett an mir vorbei. Nach 24 Zügen fand ich einen genialen Turmzug, wonach das Enginometer auf -4,6 fällt. Ich stellte mir kurzzeitig die Frage "Aufgeben oder Weiterspielen?". Ich spielte weiter.


Andreas Volkmers Partie
Frank Hoppe
Andreas Volkmers Partie

Juchzende Freude bei Berolina: drei Mannschaften werden wahrscheinlich die Klasse wechseln. Die Sechste ist bereits in die 3. Klasse aufgestiegen und die Vierte steht mit einem Bein in der 1. Klasse. Und wir werden nächste Saison endlich wieder eine Mannschaft in der Stadtliga haben! Dieses Husarenstück hat aber nicht die Zweite oder Dritte geschafft, sondern die Erste! Dazu war das grandiose Ergebnis von 1:15 Mannschaftspunkten erforderlich. Und am 31. März können wir unseren Erfolg in Kreuzberg noch krönen, wenn wir auf 1:17 Punkte kommen!


Auch in diesem Jahr veranstaltet unser Verein wieder Klassenturniere für die Berliner Einzelmeisterschaft. Geplant sind Gruppen in den Klassen A, B, C und D. Turnierstart ist am 2. Mai, einem Donnerstag. Gespielt wird wöchentlich (außer an Himmelfahrt) und der voraussichtlich letzte Spieltag wird der 27. Juni sein.


Trainingsabend mit Wolfgang Fiedler

Diesen Freitag beginnt unsere Trainingsreihe mit einem Vortrag des Altmeisters Wolfgang Fiedler, der allen Schachinteressierten Stellungsbewertung und das Entwickeln von Spielideen vermitteln möchte. Der Vortrag beginnt 19 Uhr und wird circa anderthalb Stunden dauern. Alle Mitglieder von Berolina und Freunde unseres Vereins sind herzlich dazu eingeladen.

Katja Sommaro


Sven Horn, der Inhaber unseres Spiellokals "en passant" läßt mitteilen, das sein Café am Freitag, den 8. März 2019, ganz normal geöffnet hat und die Schachspieler willkommen sind. Der 8. März ist seit diesem Jahr in Berlin ein Feiertag.

Frank Hoppe


Bretter 8 bis 4 bei Pankow 2 gegen Berolina 1
Frank Hoppe
Bretter 8 bis 4 bei Pankow 2 gegen Berolina 1

Rotation Pankow 2 galt wegen der Ausfälle von Jörg Seils, Bernd Steinhagen und Jürgen Lisek, die in dieser Runde nicht spielberechtigt waren, als Gegner auf Augenhöhe. Doch auch wir mußten mit Thilo Keskowski auf einen guten Mann verzichten. Hinzu kam, das der geplante Ersatzmann Yosip Shapiro sehr kurzfristig ausfiel. Peter Müller sammelte deshalb noch Thomas Weigelt ein. Es war Thomas' Debüt in der 1. Mannschaft!


Es ist wieder Vereinspokal! Für manche war er schnell wieder vorbei...
Frank Hoppe
Es ist wieder Vereinspokal! Für manche war er schnell wieder vorbei...

Abgesehen von den kampflosen Ergebnissen kamen in der noch nicht ganz beendeten 1. Runde des Vereinspokals die Favoriten nahezu ungeschoren davon. Lediglich den Autor erwischte es am 8. Februar mit Schwarz gegen Reinhard Weigelt. Eine lange gleichstehende Partie neigte sich nach einem Bauerneinsteller meines ansonsten sehr gut aufspielenden Gegners stark in meine Richtung. Im Gefühl des sicheren Sieges vernachlässigte ich aber die Berechnung der konkreten Gewinnvariante und verdarb die Stellung erst zum Remis, kurz danach sogar zum Verlust.


Ulf von Herman und Drazen Muse gegen Andreas Volkmer und Thilo Keskowski
Frank Hoppe
Ulf von Herman und Drazen Muse gegen Andreas Volkmer und Thilo Keskowski

Der erste Saisonsieg für Andreas Volkmer war auch gleich ein grandioser: Er besiegte den Internationalen Meister Ulf von Herman, der zwar nicht mehr so glanzvoll wie früher am Brett agiert, trotzdem noch immer eine große Spielstärke hat. Vor rund 12 Jahren fegte er in der Bundesliga GM Michal Krasenkow in nur 13 Zügen vom Brett!

Leider reichte Andreas' Sieg nicht. Am Ende stand es 3:5 gegen Tegel 3 und unsere erste Mannschaft strebt weiter unaufhaltsam dem Abstieg entgegen.