Gerd Schönfeld
Matthias Schöwel von TSG Oberschöneweide gewann das vierte Gedenkturnier zu Ehren von Gerd.
Dein Schachverein in Prenzlauer Berg
Ab dem 1. Februar 2026 ist der SV Berolina Mitte wieder mit zwei Mitarbeitern in der Geschäftsstelle des Deutschen Schachbundes (DSB) im Olympiapark Berlin vertreten. Carsten Schmidt, der seit dem 1. Juli 2023 Mitglied bei uns ist, verändert sich beruflich und wechselt von einer Hausverwaltung in Charlottenburg-Wilmersdorf in die DSB-Geschäftsstelle als neuer Geschäftsführer. Er wird damit auch Vorgesetzter von Frank Binding, der seit dem 1. Juli 2015 beim DSB arbeitet und dort für die Internetseiten und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Carsten ist zudem nach Marcus Fenner (2018-22) der zweite DSB-Geschäftsführer aus unserem Verein.
Weiterlesen … Carsten Schmidt wird am 1. Februar 2026 Geschäftsführer des Deutschen Schachbundes
Tandem-Schach oder Bughouse, wie es neuerdings auch heißt, erfreute sich früher bei Berolina großer Beliebtheit. Ich selbst habe noch in meinen ersten Jahren im Verein erlebt, wie die passionierten Tandemspieler sich die Nacht um die Ohren geschlagen haben. Immerhin gab es interessierte Spieler genug, dass Berolina regelmäßig Turniere in diesem Format ausgerichtet hat. Aber das liegt lange zurück. Ich selbst stand diesem Format immer skeptisch gegenüber und während meiner Zeit als Spielleiter (seit 2018) hat es keinen Versuch gegeben, diese Tradition wiederzubeleben. Diese Zurückhaltung ist für einen normalen Spieler legitim, aber für einen Spielleiter eigentlich nicht akzeptabel.
Am vergangenen Freitag war es so weit. Insgesamt acht Spieler trotzten der Kälte, gerade genug, um ein kleines Turnier auszurichten. Vielleicht wären bei wärmeren Temperaturen mehr Leute gekommen.
Weiterlesen … Tandem-Schach – Eine alte Berolinatradition erwacht wieder zum Leben
Mit einem knappen 4,5:3,5-Sieg gegen Zitadelle Spandau I vertreibt die 1. Mannschaft fürs erste alle Abstiegssorgen und nimmt wieder im Mittelfeld Platz, das in dieser Staffel bei Platz 2 beginnt. Mit ausschlaggebend war, dass Spandau nur mit sieben Spielern antrat, aber auch dass Marco Miersch in blendender Form ist (4,5 aus 5!). Thilo Keskowski (2,5 aus 4) steuerte den zweiten Sieg bei, Wolfgang Vandré, Stefan Hölz und der Ersatzspieler aus der Zweiten Samuel Drave sicherten mit einem Remis das Gesamtergebnis. Die 1. Mannschaft steht jetzt auf Platz 6 und empfängt am 22. Februar den Tabellennachbarn Weiße Dame II.
Die Mannschaft musste diesmal wieder einen Spieler an die Erste abgeben und gleichzeitig zwei Spieler aus der Dritten anfordern. Entsprechend knapp fiel auch das Ergebnis bei Caissa I aus. Durch diesen Sieg ist die Zweite punktgleich mit Queer-Springer I und Eintracht I, steht aber wegen der schlechteren Brettpunkte nur auf Platz 3. Zum Aufstieg berechtigt nur der 1. Platz. Garant für den Sieg ist einmal mehr Tim Zussner, der eine beeindruckende Saison spielt (4 aus 5). Andreas Reiche gewinnt seine erste Partie der Saison (3,5 aus 5). Theo Oldenburg, der Mannschaftsleiter, gewinnt seine Partie an Brett 1. Ben Sommer, einer der Ersatzspieler aus der Dritten, war schon in der 1. Runde in Hermsdorf, wo er aber seine Partie verlor. Diesmal konnte er mit seinem Sieg über Günter Adam den Mannschaftssieg sicher machen! Ulrich Branstner, der andere Ersatzspieler, spielte übrigens auch in der 1. Runde in Hermsdorf, wo er gewann. Aber diesmal hatte er gegen den an Brett 8 gesetzten IM Nikola Kushch keine Chance. Markus Fenner komplettierte mit seinem Remis den Erfolg der Mannschaft.
Zum ersten Mal überhaupt richtet Berolina ein Turnier im Schach960-Format aus, neudeutsch auch Freestyle genannt. Bei einem Schachfest, das wir vor ca. zehn Jahren veranstaltet hatten, wurde u.a. auch Schach960 gespielt, aber ein ganzes Turnier ist ein Novum. Ein überfälliges noch dazu, wenn man bedenkt, dass diese Art Schach zu spielen immer populärer wird und in anderen Vereinen fester Bestandteil des Turnierkalenders ist. Die Initiative dazu ging von Spartac Gevorkian aus, der sich für die bevorstehende Mitgliederversammlung für das Amt des 2. Spielleiters bewirbt.
Zum Turnier meldeten sich 15 Spieler an, was für ein siebenrundiges Turnier im Schweizer System eigentlich zu wenig ist. Vielleicht lag es an der kalten Jahreszeit oder auch am für einige Spieler ungewohnten Format. Wir freuen uns über die Teilnahme von drei Empor-Spielern und über unseren Gast aus England, Vincenz Bill, der sich spontan zur Teilnahme entschloss.
Matthias Schöwel von TSG Oberschöneweide gewann das vierte Gedenkturnier zu Ehren von Gerd.
Spartac Gevorkian kommentiert auf seinem YouTube-Kanal Schachpartien unserer Mitglieder.
In unserem Terminplan findest Du alle Informationen zu den Turnieren und weiteren Aktivitäten in unserem Verein.