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Das positionelle Damenopfer

An diesem Freitag opfert sich die Dame gleich zweimal, einmal auf dem Schachbrett gegen zwei Leichtfiguren und das andere mal durch mich, da ich mal wieder sehr kurzfristig einspringen muss. An dieser Stelle möchte ich alle Referenten/Trainern bitten, das es gut wäre wenn sie einen Vortrag bereits vorbereitet hätten um ggf. bei Ausfall eines Referenten einspringen zu können.

Das positionelle Opfer bedeutet, ganz allgemein betrachtet, das ein Spieler Material opfert, wie zum Beispiel eine Leichtfigur gegen einen Bauern, den Turm gegen eine Leichtfigur oder die Dame gegen zwei Leichtfiguren. Somit hat er weniger Material als sein Gegner. An diesem Trainingsabend werden wir das positionelle Damenopfer betrachten, wo es nicht sofort um die Amortisierung geht, sondern eher um das (Aus)Nutzen bestimmter Stellungsmerkmale. Welche dies im Einzelnen sind werden wir heraus erarbeiten. Dieser Trainingsabend ist nicht nur an Schachspieler gerichtet, die ihre Opferbereitschaft verbessern wollen, sondern auch an die Jenigen die sich für Stellungsbewertung und das Entwickeln von Spielplänen interessieren, denn wer ein positinelles Opfer spielen möchte sollte die Stellung verstehen und entweder gelingt ihm dies rein intuitiv oder er nimmt eine Stellungsbewertung vor.

Das Training beginnt um 19:30 Uhr und ist kostenlos. Alle Mitglieder von Berolina und Freunde unseres Vereins sind herzlich dazu eingeladen.

Katja Sommaro


Werner Windmüller hat die Tische mit Meldebögen und Süßigkeiten vorbereitet
Frank Hoppe
Werner Windmüller hat die Tische mit Meldebögen und Süßigkeiten vorbereitet

Am vergangenen Freitag hatte der Vorstand zur Mitgliederversammlung gerufen, um endgültig die Mannschaftsaufstellungen für die kommende Saison festzulegen. Der grobe Fahrplan dafür wurde bereits in der Vorstandssitzung am 17. Juli besprochen. Anschließend lagen die Entwürfe der sechs Mannschaften einige Zeit im Verein aus. Am 23. August waren dann rund 25 unserer über 70 Mitglieder im "en passant" erschienen, um über die Vorschläge zu diskutieren. Nicht einmal eineinhalb Stunden später, wo auch andere Sachen Thema waren, gingen die Versammelten wieder auseinander, um innerhalb der neuaufgestellten Mannschaften die Details zu besprechen.

Zwei Dinge verdienen eine besondere Aufmerksamkeit. So wird die 2. Mannschaft mit der 3. Mannschaft getauscht und es wird höchstwahrscheinlich eine 7. Mannschaft geben. So etwas gab es zuletzt 2006/07!


Wir wollen die kommende BMM Saison besprechen

Der Vorstand hat seinen Vorschlag für die Mannschaftsaufstellungen vorgestellt und darüber wollen wir an diesem Freitag ab 19:30 Uhr mit allen Mitgliedern sprechen. In der nächsten BMM Saison wird Berolina mindestens mit sechs Mannschaften spielen. Wer verhindert ist, wird gebeten sich vorher bei seinem Mannschaftsleiter oder dem Spielleiter zu melden, damit wir ihn an dem gewünschten Brett aufstellen können.


Von den acht Erstplazierten sind hier vier am Werk, v.l. Peter Müller, Uwe Sabrowski, Marco Miersch und Thilo Keskowski
Frank Hoppe
Von den acht Erstplazierten sind hier vier am Werk, v.l. Peter Müller, Uwe Sabrowski, Marco Miersch und Thilo Keskowski

Nachdem wir schon beim letzten Schnellschachturnier mit sage und schreibe 29 Teilnehmern die Bretter großzügig aufstocken mußten, war es auch diesmal nötig die zwei Reservebretter mit einzubeziehen, um die 19 Spieler für das Blitzschachturnier unterzubringen. Seit der Blitzschachmeisterschaft 2013 gab es nur zwei Turniere, die die gleiche oder eine höhere Teilnehmerzahl hatten! Am 5. Februar 2016 waren es ebenfalls 19 und am 15. Februar 2013 sogar 22!

Sieger des gestrigen Turniers wurde Marco Miersch, der nur kurzzeitig seinen Vorsprung einbüßte, als er gegen Thilo Keskowski unterlag. Den besten Start legte unser starker Gast Albi Canaj hin. Erst als der gebürtige Albaner die Topspieler ans Brett bekam, setzte es die ersten Niederlagen.


Aufgaben: Finde den besten Zug!
Frank Hoppe
Aufgaben: Finde den besten Zug!

Am 2. August hatte unsere Vorsitzende Katja Sommaro zum Training eingeladen und dazu einige Themen vorbereitet. Am Tag davor hatte ich sie im Roten Rathaus beim Berlin-Open getroffen, wo sie mit Hans-Jürgen Meißner das Programm dieses Abends nochmal durchging.

Ungefähr acht Schachfreunde fanden sich an jenem Freitag im "en passant" ein, darunter mit Peter Müller, Stefan Hölz und mir drei Spieler der 1. Mannschaft. Im ersten Teil mußten einige Aufgaben vom Blatt gelöst werden, ohne die Diagramme auf dem Brett aufzubauen oder gar Züge auszuprobieren. Bei der Abfrage der Aufgaben erwischte mich Katja auf dem falschen Fuß, denn die Diagramme auf dem Blatt waren nur schwer lesbar. So hatte ich aber wenigstens eine Entschuldigung für meine nichtgegebenen Antworten auf die beste Fortsetzung.


Angriff auf den unrochierten König

Hin und wieder habe ich Schachpartien beobachtet, in der der Spieler mit den weißen Steinen g4, h4, h5 recht früh zog um Druck auf den schwarzen König auf g8 zu machen, doch am Ende verlor er die Partie und fragte mich: nun habe ich so viel Druck gemacht und nicht gewonnen, was habe ich denn falsch gemacht? Ganz vorsichtig antwortete ich, naja also eigentlich soll man erst Angriffsunternehmungen starten wenn alle eigenen Firguren entwickelt sind und der eigene König in Sicherheit gestellt wurden ist, das gelingt meistens mit dem Zug Rochade. Wenn ich dann höre, das Rochade doch nur ein Tempoverlust wäre, dann wird mir bewußt was für ein konservativer Schachspieler ich doch bin. ZwinkerSmiley!

Nur allzu gern widme ich mich dem Thema "Angriff auf den unrochierten König", anfänglich mit einer Partie, die ich am Demobrett zeige und im zweiten Teil des Trainingsabend werde ich mit allen Teilnehmern einen Euwe-Test zu dieser Thematik machen. Beim Euwe-Test besteht die Aufgabe darin, die Züge der siegreichen Seite selbst zu finden und dafür je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger Punkte zu erhalten, die am Ende zusammengezählt werden um somit ein numerisches Ergebnis zu erhalten, wie gut man die Aufgabe gelöst hat.

Das Training beginnt um 19:30 Uhr und ist kostenlos. Alle Mitglieder von Berolina und Freunde unseres Vereins sind herzlich dazu eingeladen.

Katja Sommaro


Wie schon im Frühjahr angekündigt wird es im September den nächsten Kurs zur Ausbildung zum Verbandsschiedsrichter geben, rechtzeitig vor Beginn der BMM. Ich appelliere hiermit an alle interessierten Vereinsmitglieder, sich die Teilnahme wenigstens zu überlegen. Abgesehen davon, dass ein Kurs in Regelkunde ohnehin nicht schadet, sind wir bei der Planung zur kommenden Saison etwas mehr entlastet, wenn wir mehr lizensierte Schiedsrichter melden können. Wer keine E-Mail-Adresse hat, kann sich auch an mich wenden, um an die Unterlagen zu kommen. JR


Leider ist auf unseren (veralteten) Anmeldeformularen im Verein kein Feld für E-Mail vorgesehen. Ich muß deshalb einige unserer Mitglieder bitten, mir ihre Adresse mitzuteilen. Nachfolgend eine Liste mit allen Mitgliedern, von denen ich keine E-Mail-Adresse habe.

Außerdem suche ich für das kommende Wochenende noch zwei an einem Schachturnier interessierte Mitfahrer.


Andreas Reiche gegen Andreas Volkmer
Frank Hoppe
Andreas Reiche gegen Andreas Volkmer

Gegen halb sieben war Werner Windmüller noch zuversichtlich, das seine aufgebauten 10 Bretter für maximal zu erwartende 21 Spieler reichen würden. Doch die Teilnehmerliste auf meinem Laptop füllte sich so schnell, das er erst seinen eigenen Tisch räumen und danach noch im Raum gegenüber Bretter aufbauen mußte! Zahlreiche Gäste waren zum vierten Schnellturnier des Jahres erschienen, darunter viele Vereinslose. Irgendjemand sagte das unsere Neumitglieder Jana und Florian Felber noch vier Leute mitbringen würden. Einer davon muß wohl der am Ende drittplazierte Abdul Basir Mansoor gewesen sein. Sogar eine junge Dänin mit ihrem siebenjährigen Sohn besuchte uns und fragte ob ihr Sohn mitspelen könnte. Er durfte natürlich und hielt sogar bis zum Ende durch!


Die Berliner Einzelmeisterschaft 2019 ist seit gestern abend jetzt auch Geschichte, jedenfalls was das Turnier bei Berolina angeht. Damit stehen jetzt auch die Auf- und Absteiger der einzelnen Gruppen endgültig fest.

B-Klasse
Aufsteiger: Frank Hoppe
Absteiger: Wolfgang Tamm, Siegfried Stein, Stefan Kuhr

C-Klasse
Aufsteiger: Torsten Vollmar, Christoph Fleischer
Absteiger: Lothar Walther

D-Klasse, Gruppe 1
Aufsteiger: Peter Machner, Gottfried Drywa

D-Klasse, Gruppe 2
Aufsteiger: Peter Lehe, Hiva Youseffi

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme und – trotz der vielen Terminverschiebungen! – für den reibungslosen Ablauf. Selbstverständlich wollen wir auch im nächsten Jahr die Berliner Einzelmeisterschaft im en passant ausrichten. J.R.