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Unser sonntägliches Schnellturnier mußte leider ohne *** über die Bühne gehen. Er konnte sich nicht beim Turnier anmelden. Sein Benutzerkonto war mit einem Bann belegt: "Dieses Konto hat gegen die Lichess-Nutzungsbedingungen verstoßen". Mehr dazu weiter unten.

Georg Richter konnte so ungestört seine Kreise ziehen und weitere 11 Punkte auf dem Weg zu Rating 2700 sammeln. Aktuell steht er bei 2621!


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Mit der Verlegung um drei Stunden nach hinten auf 19.30 Uhr stieg die Teilnehmerzahl von mageren 4 auf erstaunliche 10! Leider kollidierte der Termin dadurch auch mit meinem ersten Quarantäne-Liga-Einsatz für Wittstock. Meinen Ergebnis war das eher abträglich. So stellte ich gegen den sensationell starken Henry Reiche eine Figur ein.

Überlegener Sieger wurde Georg Richter, der mit einem LiChess-Rating von 2610 langsam die Weltspitze angreift. Er spielt allerdings nur bei unseren Turnieren Schnellschach und sammelt in dieser kleinen Blase viele Punkte.

Erstmals mit dabei war Andreas Lange vom SC Kreuzberg. Nach dem Turnier gab es zwischen ihm und Georg ein Gespräch, wo Georg dem schachgeschichtlich sehr interessierten Andreas erzählte, das Erik Richter sein Großvater war.


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Andreas Volkmer und Georg Richter waren die beiden überragenden Spieler des Abends. Spartac Gevorkian hielt trotz ½:13½ Punkten bis zum Ende tapfer durch. Die Konkurrenz war zu stark für ihn. Wir hoffen auf eine stärkere Beteiligung von ihm ebenbürtigen Spielern beim nächsten Mal.


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Eines angesichts frühlingshaften Wintertages fanden sich wahrscheinlich nur vier Spieler zum Schnellturnier ein. Vielleicht sollten wir die Anfangszeit von 16.30 Uhr nach hinten verlegen?!


Zoom-Chat mit der Schlußstellung der Partie Sommaro gegen Sabrowski
Frank Hoppe
Zoom-Chat mit der Schlußstellung der Partie Sommaro gegen Sabrowski

Mit leider nur vier Gegnern konnte sich Uwe Sabrowski gestern beim Online-Simultan messen. Katja Sommaro, Frank Hoppe, Thomas Müller und Spartac Gevorkian hießen die Kontrahenten. Alle Spieler hatten 20 Minuten Grundbedenkzeit und 5 Sekunden je Zug. Uwe hatte in jeder Partie 40 Minuten zusätzliche Bedenkzeit. Nach Ansicht von Katja etwas zu viel. Bei mehr als vier Gegnern wäre das aber durchaus gerecht gewesen.

Katja war am Ende trotzdem die einzige Bezwingerin - angefeuert und mit Tips versorgt durch die Zuschauer Frank, Spartac und Georg Richter. Sonst hätte sie womöglich die Zeit überschritten. Eine sehenswerte Partie mit spektakulärem Ende!
Uwes drei andere Gegner leisteten weniger Widerstand. Besonders Frank stand ziemlich schnell auf verlorenem Posten.


Schlußstellung aus der Gewinnpartie von Thomas Müller
Schlußstellung aus der Gewinnpartie von Thomas Müller

Noch ist es nicht amtlich, aber nach dem Remis in der letzten noch ausstehenden Partie Vandré vs. Windhausen ist dem Fernschachteam „En passant“ der Aufstieg in die 1. Bundesliga nicht mehr zu nehmen. Das Team wurde angeführt von Sven Horn, dem Wirt unseres Cafés. Je eine ihrer Partien gewinnen konnten Andreas Volkmer, Thomas Müller und Wolfgang Vandré. Besonders hervorzuheben ist der Sieg von Thomas, dessen Katalanisch in ein Doppelturmendspiel mündete, wobei er noch einen weißen Läufer, der Gegner aber einen passiven schwarzen Läufer hatte. Initiative, Raumvorteil und aktive Königsstellung sicherten ihm entscheidenden Vorteil. Diese Partie sei dem geneigten Leser sehr zum Studium empfohlen.


Uwe Sabrowski
Peter Weiss
Uwe Sabrowski

Uwe Sabrowski (DWZ 1958) wird morgen um 19 Uhr auf LiChess simultan gegen die Mitglieder des Teams "En Passant Berlin" spielen. Die Bedenkzeit für die Teilnehmer ist 20 Minuten plus 5 Sekunden je Zug. Uwe bekommt 40 Minuten mehr. Teilnehmen kann jedes Teammitglied, egal welche Spielstärke.


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Andreas Volkmer und Georg Richter machten das mit sieben Teilnehmern nur mäßig besetzte Turnier unter sich aus. Der Berichterstatter nahm aus privaten Gründen nicht teil. Und auch Spartac Gevorkian war diesmal nicht dabei.


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Zum ersten Mal nahm Peter Lehe am Schnellschachturnier teil und er schnitt gleich weit über seinem Leistungsvermögen ab. In Runde zwei besiegte er Frank Hoppe, in der letzten Runde Thomas Hämmerlein. Sein Freund Jan Wölfer (DWZ 1821, Lok Sangerhausen) feierte auch seine Premiere und er wurde Achter.

Auf dem Treppchen die alten Bekannten mit Georg Richter, Uwe Sabrowski und Andreas Volkmer. Georg hatte, wie auch Henry Reiche und Frank, mit den Fehlern des LiChess-Programms zu kämpfen. In den Runden 2-5 fehlte mir immer das volle Brett und ich mußte den ersten Zug im Blindflug spielen. Selbiges bei Georg und Henry.


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Thomas Hämmerlein setzte sich am Ende knapp vor Andreas Volkmer durch, obwohl er zwischendurch schon vier Punkte Vorsprung eingesammelt hatte. Dritter wurde Uwe Sabrowski.

Erfreulich war die Teilnehmerzahl mit 12 Spielern, wobei sich in meinem Zoom-Call nur Uwe Sabrowski und ganz kurz Hartwig von Bredow einfanden. Hartwig kostete mich am Ende Platz fünf, weil er mein mehrfaches Remisangebot nicht annahm. Ich gewann die Partie ca. zwei Minuten nach Turnierende und bekam diese beiden Punkte deshalb nicht mehr gutgeschrieben.