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Marcus Fenner (links) für Berolina 2. Hinten Berolina 1.
Frank Hoppe
Marcus Fenner (links) für Berolina 2. Hinten Berolina 1.

Was war das für ein Spieltag! A-Staffel-Spitzenreiter Chemie Weißensee verliert beim Tabellenletzten Hermsdorf und unsere erste Mannschaft stand vor dem Sprung an die Tabellenspitze. Es sah nach 3:1 oder 2½:1½ bei den Schachfreunden Berlin am vergangenen Mittwoch aus. Doch es wurde ein 1½:2½. Platz 1 ist damit in weite Ferne gerückt und wir sind auf Platz vier abgerutscht.


Robert Rabiega und Katja Sommaro
Frank Hoppe
Robert Rabiega und Katja Sommaro

Peter Müller bezwingt den Großmeister!

Am Freitag, dem 23. Februar, hatten wir einen der populärsten Berliner Schachmeister bei uns zu Gast. Robert Rabiega, Großmeister und vielfacher deutscher Meister in den schnellen Schachdisziplinen, spielte an insgesamt 14 Brettern gegen Mitglieder unseres Vereins. Entgegen der Gepflogenheit, daß der Simultangaber an allen Brettern mit Weiß spielt, schlug uns Robert vor, das er an der Hälfte der Bretter auch Schwarz nehmen würde. Nach getaner Arbeit und einem 11:3 nach über zweieinhalb Stunden war er ziemlich abgekämpft und lobte uns lachend: "Ich wußte gar nicht, das Bero so stark ist!"


Zeiüberschreitung nach 50 Minuten
Frank Hoppe
Zeiüberschreitung nach 50 Minuten "Nachdenken"

Beharrlich weigert sich unsere zweite Mannschaft die zwei Klassen Differenz zur Ersten zu verkürzen. Auch in diesem Jahr können wir den Aufstieg in die Stadtliga wohl endgültig abhaken. Statt der erwarteten 4:0 Punkte gegen Zugzwang und Zitadelle, wurden es traurige 1:3 Punkte. Die Seuche geht um. Nicht nur das Frank Hoppe eine Gewinnstellung zur Niederlage vergurkte, setzte Joachim Klemp noch eins drauf, indem er durch Abwesenheit vom Brett einfach seine Zeit ablaufen ließ.


Offizielle Übergabe des Pokals am 16. Februar, links Werner, rechts Andreas
Marco Miersch
Offizielle Übergabe des Pokals am 16. Februar, links Werner, rechts Andreas

Auf den Tag der ersten Runde des Vereinspokals 2018 (9. Februar) hatten Wolfgang Vandré und Andreas Volkmer ihr Pokalfinale 2017 gelegt. Dirk Hennings und Frank Hoppe konnten ihr wahrscheinliches Ausscheiden gegen die Beiden dadurch nach hinten verschieben. Ich glänzte dabei auch gleich durch komplette Abwesenheit, wodurch mir das kurzweilige Geschehen zwischen den beiden Finalisten entging.

Andreas Volkmer konnte sich souverän durchsetzen und er gewann nach 2015 zum zweiten Mal den Vereinspokal. Herzlichen Glückwunsch!
Seinen Preis konnte Andreas an diesem Abend allerdings nicht nach Hause schleppen, da keiner der Anwesenden den Pokal "fand". Eine Woche später wurde die Übergabe an Andreas mit Werner Windmüller im "en passant" nachgestellt und Marco zückte sein Smartphone um den Augenblick festzuhalten.


Robert Rabiega
Frank Hoppe
Robert Rabiega

Eine lebende Schachlegende spielt am kommenden Freitag im Schachcafé "en passant" in der Schönhauser Allee 58. Sie heißt Robert Rabiega und gehört zu den besten deutschen Schachspielern auf den kurzen Distanzen. Viermal wurde der 47-Jährige Deutscher Meister im Blitzschach, dreimal Deutscher Meister im Schnellschach. Doch auch mit längeren Bedenkzeiten ist ihm nur schwer beizukommen. Mit einer FIDE-Elo von 2513 liegt er auf Platz 37 der deutschen Rangliste. Im Jahr 2000 wurde er in Heringsdorf Deutscher Meister vor Alexander Nenaschew (heißt heute Graf), Arkadij Naiditsch und Michail Prusikin.


Feierabend
Pixabay/Frank Hoppe
Feierabend

Akute Personalnot in der Feierabendliga. Von 12 Spielern der zweiten Mannschaft sagten nur drei zu, wobei der Dritte (der Berichterstatter) eigentlich hätte auch absagen wollen. Doch wie es im Alter nun mal so ist, vergißt man leicht Zusagen zu anderen Veranstaltungen und gibt dann sein Okay für die Feierabendliga. Werner erfuhr dann über Dritte, daß ich einen anderen Termin hatte - und war entsprechend sauer.


Marcus Fenner
Frank Hoppe
Marcus Fenner

Wie der Deutsche Schachbund gestern mitteilte, wird unser Vereinsmitglied Dr. Marcus Fenner ab dem 1. April 2018 neuer Geschäftsführer des Dachverbandes der deutschen Schachspieler. Marcus gehört unserem Klub seit dem 23. September 2017 an und er spielt in der zweiten Mannschaft. Bis Ende 1996 war er beim Schachverein Caissa Münster, wobei er zu diesem Zeitpunkt bereits in den USA lebte.


Fernschach
Pixabay/Frank Hoppe
Fernschach

... und Frank Hoppe wird Letzter

Nach rund 16 Monaten ging am 1. Febraur mit 14 Qualifizierten das Finale der 46. Deutschen Fernschachmeisterschaft zu Ende. Von 91 Partien endeten 84,6% unentschieden, ein im Fernschach mittlerweile üblicher Wert. Nur 14 entschiedene Partien gab es insgesamt und den beiden Erstplazierten genügten neben zehn Punkteteilungen drei Siege zu ihrer vorderen Plazierung. Hermann Hartl, der in der 2. Fernschach-Bundesliga an Brett 1 unserer 1. Mannschaft (neben Thilo Keskowski, IM Frank Fritsche und Hartmut Hering) spielt, gewann den Titel hauchdünn vor Olaf Hesse. Herzlichen Glückwunsch!


Auf dem Podium im Hintergrund Schiedsrichter Benjamin Dauth
Frank Hoppe
Auf dem Podium im Hintergrund Schiedsrichter Benjamin Dauth

Es ist bitter wenn Träume auf dem Beton der Realität aufprallen

Die sechste Runde der BMM brachte leider unseren größten Hoffnungsträger im Aufstiegsgefecht in erhebliche Schieflage. Die zweite Mannschaft unterlag im mit sieben Wettkämpfen vollbesetzten Saal des SC Zugzwang der zweiten Mannschaft des Gastgebers. Aus der Traum von der Stadtliga?!

Besser lief es bei Mannschaft eins. Die Oberliga ist im Gegensatz zur letzten Saison zwar in weiter Ferne, aber den Platz in der Landesliga hat man mit einem Sieg in Pankow gefestigt.


Jens Rennspieß denkt nach, sein Gegner Andreas Reiche ist beim Rauchen
Frank Hoppe
Jens Rennspieß denkt nach, sein Gegner Andreas Reiche ist beim Rauchen

Mit 36 Teilnehmern startete am 26. Januar in den gewohnten vier Gruppen die Vereinsmeisterschaft 2018. Damit nehmen immerhin 55% unserer Mitglieder teil, eine immer wieder stolze Anzahl.
Weniger schön ist die Tatsache, das sich die Mehrzahl der Spieler in der B-Gruppe tummelt. Allein 15 Spieler sorgen für ein Mammutturnier, wo schon jetzt abzusehen ist, das es mit den Terminen knapp wird. Nicht besser ist das Bild in der D-Gruppe wo 7 Teilnehmer doppelrundig spielen. In der C-Gruppe (6) wird zwar auch doppelrundig gespielt, doch sind es hier vier Runden weniger.

Ganz gemächlich geht es in der A-Gruppe zu. Die 8 Spieler hatten wenig Lust auf Doppelrunden.